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Blankenfelde-Mahlow Kalinka setzt auf das Miteinander
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00:19 30.12.2018
Bürgermeister-Kandidat Gerhard Kalinka (Grüne). Quelle: Privat
Blankenfelde-Mahlow

 Gerhard Kalinka möchte neuer Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow werden. Um die Bürger von sich zu überzeugen, setzt der Grüne-Kandidat auf seine langjährige Erfahrung als ehrenamtlicher Kommunalpolitiker. Der 55-Jährige ist derzeit Mitglied der Gemeindevertretung Blankenfelde-Mahlow und war von 2009 bis 2014 Vorsitzender des Gremiums. Zudem ist er seit 2014 Kreistagsvorsitzender.

Sollte Kalinka in Blankenfelde-Mahlow zum Bürgermeister gewählt werden, ist es ihm nach eigenbem Bekunden wichtig, wieder eine Diskussionsbasis innerhalb der Gemeindevertretung zu schaffen. Denn aus seiner Sicht sorgten die Streitigkeiten unter den einzelnen Fraktionen zuletzt eher dafür, dass der Gemeinde viele Chancen durch die Lappen gingen. „Das ist schade“, findet der Bürgermeisterkandidat und möchte deshalb seine Erfahrung zum Wohle der Einwohner nutzen.

Erfahrungen in den USA gesammelt

„Ich denke, dass ich zwischen den verschiedenen Gruppen vermitteln kann“, sagt er. Aus seiner derzeit hauptberuflichen Tätigkeit weiß Kalinka, wie wichtig Kommunikation und Kompromissbereitschaft innerhalb einer Gemeinschaft sind. Als Fachbereichsleiter bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist er für ein 30-köpfiges Team zuständig. Die Kombination von Teamarbeit und der Tätigkeit im öffentlichen Dienst sind ihm deshalb nicht neu.

Darüber hinaus möchte Gerhard Kalinka im Falle eines positiven Votums für seine Bürger in Blankenfelde-Mahlow präsent sein. Ein gutes Beispiel dafür, wie das aussehen kann, hat der 55-Jährige aus einem neunmonatigen Aufenthalt in den USA mitgenommen. Kalinka beobachtete dort in einem Bürgerzentrum, dass der Bürgermeister in einem für jeden einsehbaren Büro saß. Wer direkte Fragen an ihn hatte, konnte direkt zu ihm gehen. Auch, wenn der Bürgermeisterkandidat sich selbst nicht unbedingt in einem Glaskasten sitzen sieht, findet er das Prinzip gut und erklärt: „Ich habe nicht vor, mich im stillen Kämmerlein zu verkriechen.“

Grün, ruhig, familienfreundlich

Am Herzen liege dem 55-Jährigen außerdem die Identität seiner Gemeinde. Statt Großstadtflair einziehen zu lassen, möchte Kalinka Blankenfelde-Mahlow weiterhin grün, ruhig und familienfreundlich sehen. Denn das war schließlich der Grund, warum auch er 1996 mit seiner Frau und den gemeinsamen zwei Kindern in die Gemeinde zog. Zudem lautet das Motto von Gerhard Kalinka: „Gemeinde kommt von Gemeinschaft und heißt nicht Servicezentrum zum Wohnen, Schlafen und Kind abgeben.“ Mehr Werbung und Unterstützung für Vereine und ehrenamtliche Tätigkeiten sind ihm für ein gutes Zusammenleben in der Gemeinde wichtig.

Von Isabelle Richter

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