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Blankenfelde-Mahlow Einigung über Sportgelände im Musikerviertel
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Einigung über Sportgelände im Musikerviertel
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12:21 14.03.2019
Wichtige Grundlage für den Fußballverein: Der Kunstrasenplatz im Musikerviertel in Mahlow darf bleiben. Quelle: Jonas Nayda
Mahlow

Es war ein langer Kampf, doch am Ende haben sich die Sportler von Borussia Mahlow durchgesetzt. Was klingt wie ein Spielbericht aus einer Fußball-Liga, gilt in diesem Fall für die Erweiterungspläne des Sportplatzes im Musikerviertel Mahlow. Der Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow hat sich auf seiner jüngsten Sitzung am Dienstag auf eine Variante geeinigt, wie das Gelände ausgebaut werden soll.

So sieht der Plan aus

Der Plan mit dem Namen „Variante 3.3a neu“ sieht vor, den großen Kunstrasenplatz in seiner jetzigen Form zu belassen und nur drum herum einige Veränderungen zu schaffen. Entstehen sollen neben einem Spielplatz auch Container-Anlagen mit Duschen und Umkleiden direkt am Spielfeldrand. Im süd-westlichen Teil des Geländes ist ein BMX-Parcours geplant und nahe der Einfahrt ist Raum für 20 Parkplätze vorgesehen. Ein Stück des Feldes, das sich hinter dem Platz befindet, soll zu einem kleinen Wäldchen aufgeforstet werden durch den dann ein Fußpfad verlaufen soll.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden. Besser hätte es nicht gehen können“, sagt Kay-Uwe Schoechert, 2. Vorsitzender und Trainer bei Borussia Mahlow auf MAZ-Nachfrage. Der Verein nutzt den Sportplatz im Musikerviertel regelmäßig mit seinen Jugendmannschaften.

Heftige Diskussion in der Vergangenheit

Die Erweiterungspläne waren in der Vergangenheit heftig diskutiert worden. Vor allem die Frage, ob der große Kunstrasenplatz erhalten bleibt, oder ob mehrere kleine Spielfelder gebaut werden sollen, hatte Borussia Mahlow bewegt. „Mit den Sportplätzen ist es wie mit Schuhen für Kinder – Mit den Jahren werden größere gebraucht“, sagt Schoechert. Bisher trainierten die meisten Mannschaften des Vereins zwar auf einem Kleinfeld, ab der D-Jugend ändert sich das aber. Würde der große Kunstrasenplatz abgebaut werden, wäre dem Fußballverein eine wichtige Grundlage entzogen worden.

Im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport herrschte schließlich große Einigkeit, nachdem Schoechert seine Argumente vorgetragen hatte. „Ob man den Verein mag oder nicht, es ist wichtig, den Sportplatz in der Größe zu erhalten“, sagte Gemeindevertreter Matthias Knake (SPD). Auch die anderen Fraktionen stimmten zu. „Variante 3.3a neu“ wird laut Schätzungen der Planer rund 2,5 Millionen Euro kosten. Mit nur einer Enthaltung und acht Ja-Stimmen empfahl der Ausschuss die Variante, die am Ende des Monats in der Sitzung der Gemeindevertreter beschlossen werden soll.

Von Jonas Nayda

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