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Blankenfelde-Mahlow Hubertustag mit Harriet
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Hubertustag mit Harriet
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00:19 08.11.2018
Die Falkner Marianne Gabriel und Christian Stöckel mit den Wüstenbussarden Vida und Hariet beim Hubertustag in Blankenfelde. Quelle: Andrea von Fournier
Blankenfelde

Trüb und verhangen sah der Himmel aus, als die Bläser des Hegerings „Jühnsdorfer Heide“ am Sonntagnachmittag im Natursportpark Blankenfelde die Jagdhörner ansetzten und zum Sammeln bliesen. Bratwurst verströmte kräftigen Grillduft, ein Feuer knisterte einladend, und Erwachsene und Kinder sammelten sich daneben. Wie in den vergangenen Jahren hatten der Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg und die Jägerschaft des Hegerings gemeinsam zum Hubertustag eingeladen, der traditionell um den 3. November stattfindet. Damit huldigen die Jäger ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Hubertus, und demonstrieren, dass sie in seinem Sinne auch heute sorgsam mit den Geschöpfen und Gütern der Erde umgehen.

Vor allem Jäger mit ihren Familien waren gekommen

„Wir hätten gern noch mehr Blankenfelder oder Rangsdorfer hier begrüßt“, sagte Hans-Joachim Fetzer, Vorsitzender des Hegerings. Denn die Veranstaltung soll Naturliebhabern und Interessenten Einblicke in den Lebensraum Wald und die Funktion der Jagd geben. Vor allem Jäger waren erschienen und hatten Familien und Hunde mitgebracht.

Nachdem die Hörner die Signale „Fuchs tot“, „Damwild tot“ und das „Halali“ geblasen hatten, stellten sich die Falkner Marianne Gabriel und Christian Stöckel aus Berlin-Lichtenrade vor. Zum zweiten Mal kam das Paar nach Blankenfelde und brachte die Wüstenbussarde Vida und Harriet mit. Marianne Gabriel erzählte über Aufzucht und Alltag der beiden zweijährigen Vogel-Schwestern. Die im Kreis um die Falken gruppierten Besucher hatten viele Fragen, so, auf welche Art die Bussarde ihre Beute töten und ob sie sie mit in den Horst tragen. „Eine Krähe schon, ein Kaninchen wird zerteilt und in Stücken transportiert“, so Marianne Gabriel.

Jäger führten kundig durch den Wald

„Halten Sie kleine Hunde fest, damit sie keine Beute werden“, mahnte Förster Stephan Parsiegla lachend. „Keine Angst, die sind normaler Weise keine Beute“, konterte Christian Stöckel. Während sich einige Besucher mit den Jägern Uwe Scharnagel und Klaus Grüneberg in den Wald am Glasowbach aufmachte, um die Vermehrung der Waldbäume und die Rolle der Wildtiere dabei zu beleuchten, blieben andere bei Imbiss und heißem Kaffee in der Grillhütte.

Jungjäger Tobias Wunderlich bastelte mit den Kindern naturgerecht. Quelle: Andrea von Fournier

Jungjäger Tobias Wunderlich und dessen Partnerin Jenny halfen Kindern beim Bau von Nistkästen und Insektenhotels. Jennys Idee, erstmals Mobiles aus Naturmaterial zu basteln, war dagegen nicht so ein Renner. Rechtzeitig vor Eintreffen der Wald-Wandergruppe legte Markus Mohn den Grill voller Wildbratwurst, hergestellt aus Fleisch, das aus dem Revier Rangsdorf-Klein Kienitz des Jägers Hans Joachim Fetzer stammte.

Von Andrea von Fournier

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