Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Blankenfelde-Mahlow Kirchhofmauer ist wiederhergestellt
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Kirchhofmauer ist wiederhergestellt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 17.07.2018
Einweihung der restaurierten Kirchhofmauer in Jühnsdorf. V.l.: Roland Riesenberg (Steinmetz), Pfarrer Steffen Wegener, Bärbel Wunsch (Vorsitzende des Gemeindekirchenrats), Bürgermeister Ortwin Baier Quelle: Christian Zielke
Anzeige
Jühnsdorf

Fast ein Jahr lang hat Roland Riesenberg gebraucht, um ein Stück der Jühnsdorfer Kirchhofmauer wieder herzustellen. Schicht für Schicht und Stein für Stein hat der Steinmetz und Steinbildhauer die Einfriedung aufgebaut.

„Mir war es wichtig, den mittelalterlichen Kern herauszuarbeiten“, sagt er. Als die Jühnsdorfer Kirche im 14. Jahrhundert gebaut wurde, gab es keinen Beton. Damals wurden die Feldsteine mit Kalkmörtel fixiert –so auch jetzt.

Kirche hat um Stein-Spenden gebeten

Als Roland Riesenberg die alte Mauer abtrug, fand er den mittelalterlichen Kern unter Schutt und Efeu. Bei jedem Stein überlegte er, wo dieser einst seinen Platz in der Mauer hatte. Das Erstaunliche: fast alle Steine waren noch vorhanden.

Für die fehlenden Steine hatte die Kirchengemeinde einen Aufruf gestartet, an dem sich neben Jühnsdorfern sogar eine Familie aus Husum beteiligt hat. Sie spendierten vier Steine aus dem hohen Norden.

Ein Stück Mittelalter im 21. Jahrhundert

Einen der großen Steine am Eingang zum Kirchhof hat Roland Riesenberg aus einer Tongrube bei Glienick geholt, „also ganz aus der Nähe“, sagt er. Er vermutet, dass die Mauer ursprünglich aus Steinen entstand, für die es beim Bau der Kirche keine Verwendung gab. Das von ihm wiederaufgebaute Mauerstück sieht vermutlich genauso aus wie die Originalmauer im Mittelalter.

Der gelungene Wiederaufbau ist ein Gemeinschaftswerk. Die Gemeine Blankenfelde-Mahlow übernahm 6000 Euro der Gesamtkosten von 16 000 Euro. Den anderen Teil steuerte die Kirchengemeinde bei.

Von Christian Zielke

Das Regenwasserbecken an der Bahnhofstraße in Dahlewitz drohte am Donnerstag überzulaufen. Insgesamt pumpten die Feuerwehren bis zum Nachmittag eine halbe Million Liter Wasser in ein anders Becken.

16.07.2018

Steffen Kammradt von der Wirtschaftsförderung Brandenburg hat den Landkreis Teltow-Fläming in den höchsten Tönen gelobt. Er sei ein Hotspot für Investitionen.

16.07.2018

Eine Verdopplung des BER ohne Planfeststellungsverfahren ist für die Umlandgemeinden nicht hinnehmbar. Sie wollen gegen den Masterplan zur Erweiterung des Flughafens klagen.

15.07.2018
Anzeige