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Blankenfelde-Mahlow Letzte Erweiterung im Envopark
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00:36 23.04.2018
Ende des Jahres will Envopark-Geschäftsführer Mark-Oliver Maigré die Hallen 7 und 8 eröffnen. Dann ist das Gewerbegebiet voll. Quelle: Foto: Christian Zielke
Dahlewitz

Wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit sind schon lange kein Widerspruch mehr. Der Envopark in Dahlewitz bietet dafür ein gutes Beispiel. In diesen Tagen hat der Bau zweier neuer Hallen begonnen. Ende des Jahres sollen die jeweils rund 2000 Quadratmeter großen Gewerbegebäude fertig sein.

Die Geschichte des Envopark begann vor drei Jahren, als Geschäftsführer Mark-Oliver Maigré die beiden ersten Hallen an den Markt brachte. Im Gegensatz zu vielen bisherigen Gewerbeimmobilien setzte der heute 39-Jährige konsequent auf ein modernes Energiekonzept: Strom aus Photovoltaik, Wärme aus dem hauseigenen Blockheizkraftwerk, dazu sparsame LED-Beleuchtung und eine Elektrotankstelle auf dem Gelände.

100 Prozent der Flächen sind vermietet

„Die Idee hat funktioniert“, sagt Mark-Oliver Maigré. Der Envopark ist zu 100 Prozent vermietet, die Nachfrage hoch. Schuld daran sei nicht nur der Nachhaltigkeitsgedanke, der für die Mieter den positiven Nebeneffekt hat, dass die Nebenkosten niedrig sind.

Das Gebiet in Dahlewitz liegt verkehrsgünstig im Schnittpunkt von B96 und A10. Ein weiterer Pluspunkt sind die flexibel aufteilbaren Räumlichkeiten, die sich den Wünschen der Mieter anpassen.

Jedes Jahr zwei neue Hallen eröffnet

Seit 2015 konnte Mark-Oliver Maigré jedes Jahr zwei neue Hallen eröffnen. Ende des Jahres gehen Halle 7 und 8 an den Start. Für 30 Prozent der Flächen gibt es bereits Vormietverträge. Maigré würde gerne weiter bauen, doch Dahlewitz ist voll. Nun ist er auf der Suche nach neuen Flächen, vorzugsweise im südlichen Umland.

„Wir spüren den Druck aus Berlin, wo die Mietpreise immer weiter steigen“, sagt er. Dort sind Büro- und Gewerbeflächen rar und teuer. Viele Unternehmen strömen ins Umland. Im Envopark existieren Großunternehmen wie die Fluggesellschaft Germania neben Golfausstattern und kleinen Handwerksunternehmen. Alteingesessene Bauunternehmen teilen sich die Halle mit einem Start-up, das aus alten Handys neue Möbel fertigt. Die einen produzieren, die anderen lagern.

Mieter expandieren

Der Envopark schreibt auch seine eigenen Erfolgsgeschichten. Einige Mieter der ersten Stunde sind so stark gewachsen, dass sie zusätzliche Flächen in den gerade fertig gestellten Hallen 5 und 6 oder in den noch nicht begonnen Hallen anmieten. „Verkleinert hat sich bisher niemand“, sagt Mark-Oliver Maigré.

Vor drei Jahren hatte er den Traum, der Envopark könnte eines Tages ganz ohne externe Energie auskommen. Um diesem Ziel näher zu kommen, bekommen die vier zuerst gebauten Hallen eine Photovoltaikanlage, die nahezu die gesamte Dachfläche abdeckt. Der aus Sonnenlicht gewonnene Strom soll den hohen Energiebedarf der Firma Jouis Nour abdecken, die in einer der Hallen Bio-Snacks produziert.

Elektrotransporter für kurze Wege

Eine weitere Investition ist zum Jahresende geplant. Mark-Oliver Maigré möchte seinen Mietern einen Elektrotransporter zur Verfügung stellen. Bislang sei die Stromtankstelle zu wenig ausgelastet. Der E-Transporter soll für kurze Wege genutzt werden. „Leider gibt es bislang keinen Anbieter“, sagt Maigré.

Von Christian Zielke

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