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Blankenfelde-Mahlow Parkverbot auf dem Zossener Damm
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Parkverbot auf dem Zossener Damm
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19:00 08.10.2018
Gefährliches Hindernis oder willkommene Verkehrsberuhigung? Parkende Autos auf dem Zossener Damm in Blankenfelde. Quelle: Christian Zielke
Blankenfelde

Auf dem Zossener Damm in Blankenfelde gilt künftig ein Parkverbot. Wie die Gemeinde jetzt mitgeteilt hat, will der Landesbetrieb Straßenwesen dort Schilder für ein eingeschränktes Halteverbot aufstellen lassen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Karl-Liebknecht- und Albrecht-Dürer-Straße.

Das Verbot, dort länger als drei Minuten zu stehen oder sein Auto zu verlassen, gilt von Montag bis Sonnabend zwischen 6 und 20 Uhr. Es ist zunächst bis zum 30. April kommenden Jahres befristet. Anschließend sollen die Ergebnisse ausgewertet und das weitere Verfahren diskutiert werden.

Im Slalom um die parkenden Autos

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Beschwerden und Anfragen beim Straßenverkehrsamt gegeben. Vor allem bei Unfällen auf dem südlichen Berliner Ring wird der Zossener Damm (L40) gerne als Umleitung genutzt. Lkw haben dann oft Probleme, an den parkenden Autos vorbei zu kommen.

Nicht alle Verantwortlichen in Blankenfelde-Mahlow sehen darin ein Problem. Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung sprach sich Gerhard Kalinka (Grüne) gegen eine Ausweitung der Parkverbote aus. „Wir sollten uns fragen, ob wir eine Durchgangsgemeinde sein wollen“, sagte er. Die parkenden Autos auf dem Zossener Damm dämpften die Geschwindigkeit. Zusätzliche Verbotsschilder beschleunigten den Verkehr.

Diskussion über Ausweitung von Halteverboten

Genau diesen Effekt bestritt unter anderem Andrea Hollstein (BB/FDP). Ihre Fraktion hatte in den vergangenen Jahren drei Anträge zum Thema ruhender Verkehr gestellt. „Ich finde es wichtig, dass die großen Straßen befahrbar sind“, sagte sie und verwies besonders auf die L40 und die L792.

Die parkenden Autos auf dem Zossener Damm stellen aus ihrer Sicht zusätzliche Gefahrenquellen da, weil sie den Verkehr unübersichtlich machen. Zudem würden durch das ständige Anfahren und Bremsen mehr Schadstoffe in die Umwelt abgegeben.

Gemeinde will Parkbuchten anlegen

Kurt Wienesen-Anand (Grüne) regte an, perspektivisch die gesamte Gemeinde zur Tempo-30-Zone zu machen. „Wir sollten darüber ruhig einmal nachdenken“, sagte er. Der nächste Bauausschuss soll sich erneut mit dem Problem des ruhenden Verkehrs befassen. Bereits vor Jahren hat die Gemeinde den Bau zusätzlicher Parkbuchten am Zossener Damm beschlossen.

Von Christian Zielke

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