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Blankenfelde-Mahlow Trauer um Beate Peter
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01:15 11.10.2018
Beate Peter, die langjährige Leiterin des Hauses der Begegnung in Mahlow, ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Quelle: Christian Zielke
Mahlow

Beate Peter, die langjährige Leiterin des Hauses der Begegnung in Mahlow, ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb sie am 1. Oktober überraschend in einem Krankenhaus. Sie wurde 72 Jahre alt.

Ein Satz fällt immer wieder von Wegbegleitern, die Beate Peter gut kannten. „Sie ist nicht zu ersetzen.“ Gesagt hat ihn auch Carola Ahlert, die Leiterin der Volkssolidarität Bürgerhilfe. Der Tod von Beate Peter habe sie persönlich sehr getroffen: „Es ist ein großer Verlust für uns“. Vergangenes Jahr zeichnete die Volkssolidarität Beate Peter, die seit 1976 Mitglied war, mit der silbernen Ehrennadel aus.

Sieben Jahre leitete sie das Haus der Begegnung

Seit dessen Eröffnung vor sieben Jahren leitete Beate Peter das Haus der Begegnung in Mahlow. Dort treffen sich unter dem Dach der Volkssolidarität Sportgruppen, Vereine, es gibt Beratungsangebote und Veranstaltungen. „Sie war die Mutti des Hauses“, sagt Carola Ahlert über die Arbeit von Beate Peter dort.

Als freundliche Mutter kochte sie Kaffee und war Ansprechpartnerin in sämtlichen Lebensfragen. Als strenge Hausherrin achtete sie penibel darauf, dass abends die Heizung heruntergedreht und alles sauber und ordentlich war. Dabei war sie stets freundlich und wirkte immer gut gelaunt. „Man kann sagen, sie hatte Sonne im Herzen“, sagt Carola Ahlert.

Zuverlässig, umsichtig und ein großes Organisationstalent

Hans-Joachim Kutzner, der Vorsitzende der Volkssolidarität Mahlow, schätzte Beate Peters Organisationstalent. „Jetzt, wo sie nicht mehr da ist, merke ich, was sie alles gemacht hat“, sagt er. Zuverlässig, umsichtig wie kaum ein anderer sei sie gewesen. Und sie habe Menschen begeistern und mitreißen können. „Für uns als Ortsgruppe war sie unverzichtbar“, sagte Hans-Joachim Kutzner über die Verstorbene.

Beate Peter engagierte sich auch politisch für die Belange der älteren Menschen in Blankenfelde-Mahlow. Im Jahr 2016 begann sie, sich im damals neu gegründeten Seniorenbeirat zu engagieren. „Wir kamen beide aus dem Leipziger Raum und hatten einen guten Draht zueinander“, sagt Andreas Przibylla, der Vorsitzende des Seniorenbeirats. Er werde die Verstorbene als „treue Seele von Mahlow“ und als ungemein hilfsbereit und herzlich in Erinnerung behalten.

Aus dem Koma wachte sie nicht wieder auf

Jörg Wiese hatte Beate Peter gut eine Woche vor ihrem Tod im Krankenhaus besucht, wo sie sich einem kleinen Routineeingriff unterziehen sollte. „Sie sagte noch, morgen komme ich raus“, erinnert sich Wiese. Wenige Stunden später fiel die 72-Jährige ins Koma, aus dem sie nicht mehr erwachte.

Carola Ahlert und die Ortsgruppe Mahlow suchen jetzt einen Nachfolger, der ehrenamtlich das Haus der Begegnung leitet: „Es sollte jemand sein, der Lust hat, sich um Menschen zu kümmern“, sagte Carola Ahlert über das Anforderungsprofil.

Von Christian Zielke

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