Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Blaulicht und LED-Laternen für Schönefeld

Bund finanziert Blaulicht und LED-Laternen für Schönefeld

Die Schönefelder bekommen neue LED-Straßenlampen im gesamten Ort. Einige machen sich Sorgen, weil Anliegerbeiträge fällig werden. Die meisten begrüßen es aber, zumal ein hellerer Ort auch mehr Sicherheit gibt. Für das Bahnhofsgebäude wird ein neuer Betreiber gesuchten, mit gastronomischen oder touristischen Angeboten.

Voriger Artikel
Leichtathletinnen wechseln an Kaderschulen
Nächster Artikel
VTF vergibt Aufträge an Subunternehmen

Die Zeit der uralten Lampen ist abgelaufen. Noch in diesem Jahr beginnt in Schönefeld die Erneuerung der Straßenbeleuchtung.

Quelle: Margrit Hahn

Schönefeld. Ortsvorsteher Carsten Kuhle kann es kaum erwarten, dass endlich das langersehnte neue Feuerwehrauto nach Schönefeld kommt. Das Katastrophenschutzfahrzeug kostet 180 000 Euro und soll vor allem bei Waldbränden eingesetzt werden. „Es verfügt über 2000 Meter Schlauch“, sagt Carsten Kuhle. Damit können Brände über lange Wegstrecken gelöscht werden. Zudem ist das Fahrzeug mit einem 5000-Liter-Wasserbehälter ausgestattet.

Vor mehr als 15 Jahren wurde dieses Fahrzeug vom Bund bereits versprochen. „Das Schöne daran ist, dass Kreis und Gemeinde dafür nichts bezahlen müssen. Die Kosten trägt der Bund“, erklärt Kreisbrandmeister Gerd Heine. Das Fahrzeug wird vom Bund an den Kreis, vom Kreis an die Gemeinde und von der Gemeinde an die Wehr in Schönefeld übergeben.

Sorgenkind

Sorgenkind: Bahnhof Schönefeld.

Quelle: Margrit Hahn

Bahnhof ohne Betreiber

Sorgenkind in Schönefeld ist nach Ansicht von Ortsvorsteher Carsten Kuhle der alte Bahnhof am Rudi-Dutschke-Platz. „Leider ist es bisher nicht gelungen, einen neuen Betreiber für den Bahnhof zu finden“, bedauert er.

Die Erlebnisbahn GmbH hatte die einstige Strecke der Königlichen Militäreisenbahn 2003 übernommen und damit auch den Bahnhof.

Wie Geschäftsführer Jörn Schneider gestern auf MAZ-Anfrage mitteilte, gibt es Verhandlungen mit einem Interessenten, der den Bahnhof gastronomisch nutzen möchte. Allerdings ist dies mit dem Fläming-Walk-Verein abzuklären, der dort sein Domizil hat.

Am 1. Mai 1897 wurde der Bahnhof Schönefeld in Betrieb genommen. 1996 wurde der Bahnbetrieb eingestellt.

„Das ist eine tolle Sache, zumal sich unsere Jugendfeuerwehr sehr gut entwickelt hat und vor kurzem sogar Kreismeister im Löschangriff nass geworden ist“, fügt Kuhle hinzu. Zu verdanken sei dies vor allem Jugendwart Denis Zabel. Zehn bis zwölf Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren treffen sich einmal in der Woche zum Training bei ihm.

Nicht nur Blaulicht, sondern auch neue LED-Leuchten soll Schönefeld bekommen. Vor wenigen Tagen erfuhren die Schönefelder bei einer Einwohnerversammlung, wie die Gemeinde Nuthe-Urstromtal die Straßenbeleuchtung in ihrem Ort erneuern lassen will. Die Baumaßnahmen werden noch vor dem Winter beginnen. Es werden 61 Leuchten auf LED umgerüstet. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen 76 290 Euro. Der Eigenanteil der Bewohner der Hauptverkehrsstraßen (Gottower, Schönefelder und Kummersdorfer Straße) beträgt 35 Prozent. Der Eigenanteil der Bewohner der Anliegerstraßen (Neuhofer und Bahnstraße) liegt bei 70 Prozent.

Von Margrit Hahn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg