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Teltow-Fläming Blechbläser und Sänger gesucht
Lokales Teltow-Fläming Blechbläser und Sänger gesucht
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00:18 23.03.2017
Ein Posaunenchor kommt auch mal ohne Posaune aus, denn das ist nur der Oberbegriff für ein kirchliches Blechblasensemble, weiß Kantorin Gesa Korthus (r.). Quelle: Hartmut F. Reck
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Trebbin

Einen Vorteil hat so ein Posaunenchor: Er ist einfach nicht zu überhören. Selbst wenn nicht alle Mitglieder bei der jüngsten Probe dabei waren und vor allem die Posaunistin fehlte, dringt der Schall auch aus geschlossenen Räumen heraus – egal, ob die Töne etwas schräg oder genau richtig getroffen werden.

Da sitzen sie wieder am Mittwochabend im Erdgeschoss des einstigen Henriettenstifts in Trebbin, Berliner Straße 1a: drei Trompeter sowie drei Musiker mit ihren Tenorhörnern und proben Kirchenlieder. „Normalerweise bestehen wir aus fünf Trompeten, drei Tenorhörnern und einer Posaune“, erläutert Kantorin Gesa Korthus. Aber es könne nicht jedes Mal jeder da sein.

Jeden Mittwoch probt der Posaunenchor Trebbin. Quelle: Hartmut F. Reck

Nicht nur deshalb sucht die Kirchenmusikerin nach weiteren Ensemblemitgliedern. Sie will insgesamt den Posaunenchor vergrößern. Wobei man nicht unbedingt Posaune spielen muss – ein anderes Blechblasinstrument geht auch. „Posaunenchor ist nur der Begriff, der sich so eingebürgert hat für ein Blechbläserensemble“, erläutert Gesa Korthus. Und auch ein eigenes Musikinstrument müsse man nicht unbedingt mitbringen. „Wir haben hier genügend Instrumente“, berichtet die neue Trebbiner Kantorin. „Wer’s kann, der sollte einfach dazukommen zum Mitblasen im Posaunenchor.“

Angebot für Anfänger

Und wer’s noch nicht kann, der kann’s ja noch lernen. Drum möchte Gesa Korthus auch einen Anfängerunterricht anbieten. Wie gesagt: Instrumente sind da. „Und dort lernt man auch die Noten, falls man sie nicht schon kann“, sagt sie. So will sie den Nachwuchs heranbilden, wobei die Anfänger nicht unbedingt Kinder oder Jugendliche sein müssen. Auch Erwachsene können es noch lernen, weiß die Kirchenmusikerin, die neben einigen anderen Instrumenten auch selber Posaune spielen kann. „Das alles kostet nichts“, betont Korthus, „aber es gibt auch keine Gagen.“ Wer also bei Gottesdiensten, Hochzeiten, Beerdigungen, Gemeindefesten, auf dem Weihnachtsmarkt oder bei Sankt-Martins-Umzug spielt, tut dies für Gottes Lohn. „Und für Lob, Ehre und Spaß“, sagt Anna-Sophia Unterdörfer. Sie selber ist durch ihren Vater dazugestoßen, der, als er nach Trebbin zog, dort gleich Anschluss fand. „Wer so ein Instrument beherrscht, findet woanders gleich Kontakt“, bestätigt auch Erwin Pufal, der ursprünglich aus Mecklenburg kommt.

Hoffnung auf Rückkehrer

Beide erinnern sich, dass der Chor mal aus 30 Mitgliedern bestand. Leider seien die Jüngeren irgendwann einmal weggezogen oder hätten die Lust verloren. „Aber vielleicht erinnern sie sich ja an damals und bekommen wieder Lust“, hofft Anna-Sophia Unterdörfer.

Und wer gar keine Lust darauf hat, ein Instrument zu erlernen, der kann ja auch im Kirchenchor mitsingen. Denn dafür sucht Gesa Korthus auch noch Mitstreiter oder besser gesagt: Sänger, egal ob Bass, Tenor, Alt oder Sopran. Und der probt immer dienstags um 19 Uhr, während der Posaunenchor mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr übt.

Interessen melden sich bei Gesa Korthus, Telefon 03 37 31/18 68 79.

Von Hartmut F. Reck

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