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Bluesnacht im Gemeindesaal

Großbeeren Bluesnacht im Gemeindesaal

Der Kulturverein Großbeeren hat zur Bluesnacht in den Gemeindesaal geladen. Die geladenen Musiker präsentierten einen eingängigen, Gitarren betonten Mix aus Blues, Soul und Rock und trafen damit den Geschmack des Publikums.

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Spielten den Blues: Matthias Falkenau, Martin Scheffler, Kat Baloun, Mike Greene und Blues Rudi (v.l.).

Quelle: Marina Ujlaki

Großbeeren. Die eingefleischten Blueser waren Samstagabend unverkennbar dabei: Mit schon etwas schütterem Haar zwar, aber mit langem Zopf und wiegendem Oberkörper lauschten sie ihrer Musik, der sie über Jahre die Treue halten. Auch alle anderen Besucher, Musik- und Konzertfans aus Großbeeren und Umgebung, kamen zur  Bluesnacht 2017 im voll besetzten Gemeindesaal ganz auf ihre Kosten.

Die Heizperiode wird eröffnet

Der Kulturverein Großbeeren hatte als Veranstalter zur traditionellen „Eröffnung der musikalischen Heizperiode“ hochkarätige Musiker eingeladen. Diese präsentierten einen eingängigen, Gitarren betonten Mix aus Blues, Soul und Rock und trafen damit den Geschmack des Publikums. So überzeugte Gitarrist und Sänger Mike Greene, geboren in Brooklyn und aufgewachsen mit dem Sound von Harlem, durch seine authentische Spielweise. An seiner Seite musizierte der begnadete Hamburger Bluesgitarrist Martin Scheffler.

Besonders das Energiebündel Kat Baloun eroberte an diesem Abend mit Humor und Gefühl rasch die Herzen der Zuhörer. Die aus Texas stammende Sängerin beherrscht virtuos die Mundharmonika und sorgte auch mit Waschbrettklängen für richtiges Bluesfeeling. Wie die japanische Schlagzeugerin Aine Fujioka lebt Baloun seit einigen Jahren in Berlin. Blues Rudi an der Gitarre und Matthias Falkenau am Piano sind in der Szene ebenfalls bekannte Größen. Mit dem Hit „On the road again“ brachten sie die Stimmung im Saal endgültig zum Kochen.

Blues lockt viele Besucher an

„Klar sind wir heute wegen der Musik hier“, meinte Besucherin Heike Krug-Grabo aus Großbeeren. „Was der Kulturverein auf die Beine stellt, finde ich insgesamt gut. Man muss nicht weit fahren und kann Freunde treffen“, sagte sie. Genau so hatten sich die Organisatoren das auch gedacht: „Wir wollen mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen das Angebot in unserem Ort bereichern. So sind wir schon 2009 gestartet“, bestätigt Lothar Matthies, erster Vorsitzender des Kulturvereins Großbeeren. „Inzwischen gehören 80 Mitglieder zu uns, viele helfen heute bei der Bluesnacht vor und hinter den Kulissen mit“, freut sich der Vorsitzende. „Wir haben Stammpublikum aus der Umgebung und auch Berliner kommen gerne zu uns.“

Im November dieses Jahres beraten die Akteure des Kulturvereins Großbeeren die Vorhaben für das kommende Jahr. Schon jetzt steht fest, es wird wieder Theateraufführungen, den Kleinbeerener Musiksommer und im Oktober die traditionelle Bluesnacht geben. „Wenn ihr wollt, legen wir nächstes Jahr noch einen drauf“, versprach Moderator Horst Stroinski dem Publikum. Dann heißt es zum neunten Mal „Are you reday for blues? Yeah!“

Von Marina Ujlaki

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