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Teltow-Fläming „Böhmische Knödel“ spielen in der Kulturscheune
Lokales Teltow-Fläming „Böhmische Knödel“ spielen in der Kulturscheune
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00:18 09.06.2017
Mit tschechischer Blasmusik und Volksliedern unterhielten die „Böhmischen Knödel“ in Thyrow ihr Publikum. Quelle: Elinor Wenke
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Thyrow

Tschechische Blasmusik und schönes Wetter lockten am Montagnachmittag etwa 70 Besucher in die Kulturscheune nach Thyrow. Dort hatte die Stadt Trebbin zu einem gemütlichen Nachmittag mit dem Prager Blasmusik-Quartett „Böhmische Knödel“ eingeladen. Die böhmische Spezialität wurde zwar nur musikalisch serviert, doch gegen den kleinen oder großen Hunger gab es frisch gebackenen Kuchen oder auch deftige Grillspezialitäten, dazu frisch gezapftes Bier oder andere Getränke.

Gemütliche Atmosphäre bei Klängen der „Böhmischen Knödel“. Quelle: Elinor Wenke

„In vielen Orten finden über Pfingsten Veranstaltungen statt, aber wir wollten zum Pfingstmontag mal unseren älteren Besuchern etwas bieten“, sagte Christoph Stadler, Kulturmitarbeiter der Stadt und zuständig für Kulturscheune und Clauerthaus. So waren Tische und Stühle draußen unter Sonnenschirmen aufgestellt worden.

„Wir sind froh, dass das Wetter so schön ist und wir im Freien feiern können“, sagte Hausherrin Gertrud Klatt. „Zwar haben wir als Regenvariante auch drinnen alles vorbereitet, aber so ist es viel angenehmer und gemütlicher“, erklärte sie.

Quartett kam als Trio

Die „Böhmischen Knödel“ sind eigentlich ein Vierergespann, doch der Trompeter hatte frei bekommen, weil er am Tag zuvor Vater eines kleinen Mädchens geworden ist. Doch auch als Trio sorgten die Musiker mit böhmischer Blasmusik, deutschen Volksliedern, Tanzmusik und ein paar netten Worten in deutscher Sprache für Unterhaltung und gute Laune.

Mix aus gutem Essen und kultureller Darbietung

Einige Besucher des zumeist älteren Semesters aus Trebbin kommen öfter in die Kulturscheune nach Thyrow und wurden sogar von Gertrud Klatt chauffiert. Andere hatte es zum ersten Mal dorthin verschlagen, wie zum Beispiel Birgit und Detlef Dahlke aus Potsdam. Sie lobten den Mix aus gutem Essen und kultureller Darbietung. An ihrem Tisch hatten sie Christel Taege und Robert Notroff aus Neuhof bei Zossen kennengelernt.

„Wir waren schon ein paar mal in der Kulturscheune und mögen diese schöne Atmosphäre und den gepflegten Vierseithof“, erzählte Robert Notroff. „Früher war das die Bäuerliche Handelsgenossenschaft“, erinnerte sich Christel Taege, „aber heute sieht alles viel schöner und gepflegter aus.“

Von Elinor Wenke

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