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Brandenburgs beste Pflege-Azubine

Rosenthal Brandenburgs beste Pflege-Azubine

Kranken als Pflegefachkraft zur Seite zu stehen, ist anspruchsvoller, als viele denken. Laura Böttcher aus Rosenthal hat nicht aufgegeben und wurde nun zur besten Pflege-Azubine Brandenburgs gekürt.

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Hündin Lilly ist froh, wenn Laura Böttcher ihre freien Tage daheim verbringt. Dann gibt es endlich wieder lange Spaziergänge.
 

Quelle: Uwe Klemens

Rosenthal.  Bereits Monate vor dem Ende der regulären Lehrzeit einen Arbeitsvertrag in der Tasche zu haben, ist nicht jedem Azubi vergönnt. Die Rosenthalerin Laura Böttcher ist eine von ihnen. Immerhin wurde die 19-jährige, angehende Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege im diesjährigen Leistungsvergleich aller Pflege-Azubis Brandenburgische Landessiegerin und landete in der bundesdeutschen Gesamtwertung auf Platz drei. Wenige Tage danach unterzeichnete sie in der Fachklinik für Neurologie und Psychiatrie des Lübbener Asklepios-Klinikums, in der sie derzeit auch ihre dreijährige Ausbildung absolviert, ihren Arbeitsvertrag.

Omas Klinikaufenthalt brachte den Berufswunsch

 Auslöser für den Wunsch, kranken Menschen zur Seite zu stehen, war der Krankenhausaufenthalt ihrer Oma, die damals in genau diese Klinik kam. „Mich hat beeindruckt, wie schön die Klinik war und wie liebevoll mit den Patienten umgegangen wurde“, erinnert sie sich. Als in der neunten Klasse ein Praktikum in einem Betrieb der eigenen Wahl anstand, entschied sich Laura Böttcher für die Lübbener Klinik.

„Das fand ich spannend, nicht nur wegen des menschlichen Umgangs, sondern auch wegen des medizischen Hintergrunds und der Veränderungen, die ich im Laufe der Behandlung sehen konnte“, sagt die Brandenburg-Siegerin. Das Berufsziel vor Augen, verließ sie nach der zehnten Klasse das Luckauer Gymnasium. Auch den Spott einiger Klassenkameraden, „Du willst für andere Leute Scheiße aufwischen?“, nahm Laura Böttcher in Kauf.

Die Skepsis ist dem Respekt gewichen

„Die Ausbildung war anspruchsvoller, als ich gedacht hätte“, erzählt die junge Frau. „Man denkt immer, Pflege ist Pflege, und unterschätzt die medizinischen Aspekte. Nicht umsonst zählt die gleiche Ausbildung in anderen Ländern als Studiengang.“ Auch in ihrem Bekanntenkreis sind Skepsis und Spott mittlerweile dem Respekt gewichen.

Anhand ihrer Zensuren wurde Laura Böttcher von ihrer Klinik für die Wettbewerbsteilnahme ausgewählt. In der Vorrunde mit 400 Teilnehmern aus den neuen Bundesländern wurde sie zur Brandenburg-Siegerin gekürt. Beim gesamtdeutschen Finale Mitte Mai landete sie auf Platz drei. Bei der Siegerehrung konnten sie und ihre Mutti die Tränen nicht besiegen. Als nächstes Ziel hat sich die Preisträgerin entschlossen, das Fachabitur zu absolvieren um danach als Ausbilderin zu arbeiten.

Von Uwe Klemens

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