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Brandschutz in Werbig nicht gefährdet

Werbig Brandschutz in Werbig nicht gefährdet

Gemeindewehrführer Nico Rudolph in Niederer Fläming hat kürzlich für Staunen im Gemeindeentwicklungsausschuss gesorgt. Er hatte das Löschwasser analysiert.

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Gemeindewehrführer Nico Rudolph.

Quelle: Peter Degener

Werbig. Eine Analyse zum Löschwasser in Niederer Fläming des Gemeindewehrführers Nico Rudolph hat kürzlich für Staunen im Gemeindeentwicklungsausschuss gesorgt. Bei den von Rudolph dargestellten fehlenden Löschwasserentnahmestellen in der Gemeinde war man vor allem über ein mögliches Problem am Werbiger Campus der Generationen verwundert gewesen – der dortige Brunnen sei eigens für das Großprojekt gebohrt worden, hieß es damals im Ausschuss. Auch sei das Brandschutzkonzept im Rahmen des Bauantrags durch den Landkreis Teltow-Fläming genehmigt worden.

Nach einer Prüfung des Sachverhalts konnte die Gemeindeverwaltung mittlerweile Entwarnung geben. Durch den Werbiger Löschteich an der Dorfstraße und einen etwas weiter entfernten Teich auf Höhe der Ziegelei sei der „objektbezogene Brandschutz“ am Campus der Generationen gewährleistet. „Die Bereitstellung von Löschwasser aus dem Teich an der Ziegelei mit einer Entfernung von rund 500 Meter ist durch das Setzen einer Zwischenpumpe jederzeit möglich und bringt das notwendige Wasser im Einsatzfall heran“, heißt es in der Antwort der Verwaltung zum Prüfauftrag aus dem Ausschuss. Zudem gebe es am Schulsportplatz auf dem Campus einen neuen Brunnen. Dieser sei zwar nicht als Löschwasserbrunnen vorgesehen, die Gemeinde habe aber einen Anschlusskopf setzen lassen, „der es der Feuerwehr im Bedarfsfall ermöglicht, als zusätzliche Möglichkeit ihre Löschfahrzeuge betanken zu können.“

Insgesamt etwa 20 Orte im gesamten Gemeindegebiet hatte Nico Rudolph benannt, die ihm bei der Löschwasserversorgung Sorgen bereiten. In der jüngsten Gemeindevertretersitzung wurden nun die Aufträge für drei weitere Brunnenbohrungen für insgesamt 30 000 Euro vergeben, die durch den Nachtragshaushalt finanziert werden. Es handelt sich um einen Brunnen an der Siedlung in Gräfendorf, einen weiteren in der hinteren Ortslage von Körbitz sowie die Bohrung eines Brunnens in Meinsdorf. Dieser soll mit dem vorhandenen Brunnen verbunden werden, um die nötige Fördermenge im gesamten Ort zu gewährleisten. Ebenfalls beauftragt wurde die Erneuerung der Folie im Schlenzer Löschteich.

Zuletzt lagen die Angebote für Brunnenbohrungen meist deutlich über den Kostenvoranschlägen, weshalb manche Ausschreibungen sogar wiederholt wurden. „Die Feuerwehr weiß, dass wir nicht alles sofort umsetzen können, aber wir stimmen uns zu einer gemeinsamen Prioritätenliste ab“, sagte Bürgermeister David Kaluza (parteilos) zu dem Beschluss.

Nach der Sommerpause werde der Haushalt für das Jahr 2017 geplant, worin weitere Brunnen Platz finden sollen.

Von Peter Degener

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