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Teltow-Fläming Britta Ernst wechselt in die SPD Rangsdorf
Lokales Teltow-Fläming Britta Ernst wechselt in die SPD Rangsdorf
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00:19 23.12.2017
Britta Ernst Quelle: Stähle
Rangsdorf

In der Kartei des Rangsdorfer Ortsvereins der SPD gibt es ein neues, ein prominentes Mitglied: Landesbildungsministerin Britta Ernst, die außerdem Ehefrau des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz (SPD) ist, hat sich von ihrem bisherigen Ortsverein Kiel West-Altstadt nach Rangsdorf umgemeldet. „Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, über die Ministerin so unerwartet am Jahresende natürlich besonders“, sagte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Stephan Wilhelm. Ernst war bis Ende Juni Bildungsministerin in der rot-grünen Regierung in Schleswig-Holstein und wechselte im September nach Brandenburg.

SPD-Generalsekretär fädelte den Wechsel ein

Eingefädelt hat den Ortsvereins-Wechsel offenbar der frischgebackene Brandenburger SPD-Generalsekretär und frühere Unterbezirksvorsitzende von Teltow-Fläming, Erik Stohn, der Wilhelm den Tipp gab, die Ministerin anzusprechen. Diese Gelegenheit ergab sich auf dem Landesparteitag der SPD im November in Potsdam. „Ich habe Britta Ernst gefragt, ob sie sich vorstellen können, unter der Potsdamer „Käseglocke“ etwas herauszuschauen, was im Land los ist und sie in unseren Ortsverein eingeladen“, so Stephan Wilhelm. In Rangsdorf erwartet sie, neben einem wohlgeordneten, starken Ortsverein, quasi ein „Klein Brandenburg“. Es gebe hier sämtliche Schulformen, durch den anhaltenden Zuzug einen aus allen Nähten patzenden Hort und alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen, erklärt Stephan Wilhelm. Er hofft, dass Britta Ernst sich zum Neujahrsempfang der Kreis-SPD Mitte Februar im Rangsdorfer Seehotel den Mitgliedern vorstellen kann. Außerdem wünscht er sich in absehbarer Zeit eine gemeinsame Veranstaltung im Ort.

Ernst: Ich möchte wissen, was im Land los ist

„Ich möchte als Bildungsministerin wissen, was im Land los ist. Rangsdorf hat exemplarisch alle sozialen und Bildungseinrichtungen, die man im Land antrifft – und das in Kombination mit einem sympathischen Ortsverein“, sagte die Ministerin.

Stohn: Nicht alle Minister sollen in Potsdam sitzen

Hinzu kommt: „Nicht alle Minister müssen in Potsdam hocken“, meint Erik Stohn. Es sei durchaus üblich, dass die Minister und Staatssekretäre woanders die Strukturen der SPD stützen.

Spekulation über Kandidatur gegen Christoph Schulze

Der Grund könnte aber auch noch ein anderer sein. Schließlich ist die SPD auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten für die Landtagswahl 2019. Die bisherige Kandidatin Dietlind Biesterfeld wird als neue Beigeordnete des Landkreises nicht mehr zur Verfügung stehen. Außerdem unterlag sie bei den vergangenen Wahlen dem aus der SPD ausgeschiedenen Kandidaten Christoph Schulze. Von ihm wollen sich die Sozialdemokraten den Wahlkreis wiederholen. Dazu brauchen sie aber schweres Geschütz. Eine amtierende Ministerin wäre da nicht verkehrt. Aber: „So weit sind wir noch nicht“, sagt Erik Stohn, „und so etwas entscheidet die Basis.“

Von Andrea von Fournier und Hartmut Reck

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