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Broadway-Flair mit Götz Alsmann

Luckenwalde Broadway-Flair mit Götz Alsmann

Götz Alsmann und seine Band haben mit Revueschlagern und Jazz-Melodien das Publikum im Stadttheater Luckenwalde begeistert. Der Entertainer stellte mit dem Konzert sein neuestes Album vor, das er in New York aufgenommen hatte.

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Götz Alsmann am Flügel im Stadttheater.

Quelle: Katja Schubert

Luckenwalde. Mit rosa Fräcken, einer bunten Bühnenbeleuchtung und den alten Klassikern des Great American Songbook sang sich Götz Alsmann mit seiner Band einmal mehr in die Herzen des Luckenwalder Publikums. Am Samstagabend bot der „König des Jazzschlagers“ im Stadttheater den zweiten Teil seiner musikalischen Reise, sein 2014 veröffentlichtes Album „Am Broadway“, dar.

Album am Broadway in New York aufgenommen

Mit seinem ersten Album „In Paris“ und dem in Zukunft folgenden, das in Rom aufgenommen wird, erfüllt sich der Künstler einen persönlichen Traum, authentische Musik an Originalschauplätzen einzuspielen. Genau deshalb wurde „Am Broadway“ – eben ganz landestypisch – auch direkt in einem Tonstudio am Broadway aufgenommen. Begleitet von seinen Bandmusikern sang er klassische Revueschlager und amerikanische Evergreens der 1930er bis 1950er Jahre in den Sear Sound Studios unter dem Blue Note Records Label ein und toppte das mit seiner ganz eigenen Alsmann-Karamellnote. Die Texte, allesamt in Deutsch vorgetragen, bestehen aus teils vergessenen Adaptionen alter Meister, die Götz Alsmann nur allzu gern wieder ausgrub.

Künsterlob: „Die guten Leute von Luckenwalde“

„Absolute Meisterstücke“ schwärmte der Sänger selbst. So konnte das Publikum bekannten Kompositionen von George Gershwin, Cole Porter, Rodgers & Hammerstein und anderen unsterblichen Jazz-Legenden im neuen, nichtsdestotrotz höchst angenehmen Alsmann-Kleid lauschen. Dass „die guten Leute von Luckenwalde“ der Höhepunkt seiner Tournee wären, erwähnte der Entertainer mehr als einmal. Lieder wie „C´est magnifique“, „Meine kleinen Schwächen“ und „Ein Wandersmann“, die deutsche Adaption des Klassikers „Nature Boy“ von Nat King Cole, wurden energievoll von Alsmanns zartschmelzender Stimme und den wehmütig-eleganten Klängen der Band auf der Bühne vorgetragen.

Mehr als ein Potpourri aus Granaten des Broadways

Dabei verwendete die vielseitig talentierte Band neben Flügel und Kontrabass verschiedenste Instrumente wie Vibraphon, Klanghölzer, Voodoo-Trommel und Banjo. Doch wer dachte, es gäbe lediglich den „Potpourri aus Granaten des Broadways“, wie Alsmann sagte, auf die Ohren, der irrte. Eine höchst unterhaltende Mischung aus persönlicher Zeitreise des Künstlers, einem humorvollen Erfahrungsbericht aus der Zeit der Broadway-Aufnahmen in New York City und einer Musical-Slapstick-Einlage von Percussionist Markus Paßlick führten die Zuhörerschaft durch den Abend. Sogar einen kurzen Stepp-Versuch und eine Can-Can-Darbietung gab es.

Wichtig bei allen Auftritten ist dem Mann mit dem großen Stimmvolumen jedoch vor allem eines: das freundschaftliche Miteinander-Musizieren. Edith Müller aus Luckenwalde war ganz begeistert. „Ich habe Götz Alsmann heute das erste Mal gesehen und bin sehr angenehm überrascht“, sagte die 81-Jährige,“er und das Arrangement des Konzertes sind mal ganz was anderes!“

Von Katja Schubert

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