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Teltow-Fläming Bronze-Team trainiert bei Fläming-Air
Lokales Teltow-Fläming Bronze-Team trainiert bei Fläming-Air
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06:05 30.08.2016
Aus Zellendorf auf Platz 3: Martin Albrecht, René John und Florian Berger (2. bis 4. v. r.) im deutschen Team. Quelle: privat
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Zellendorf

Der Flug von Zellendorf im Fläming bis ins 450 Kilometer entfernte Moravska Trebova in Tschechien im einsitzigen Motorkunstflugzeug dauert knapp eineinhalb Stunden. Zurück ging’s für René John am Sonntag etwas schneller. Denn den große Ballast, ob es diesmal mit einem Platz auf dem Siegertreppchen der Europäischen Kunstflug-Meisterschaft klappen würde, hatte der gebürtige Stralsunder abgeworfen. Überglücklich und mit einer Bronzemedaille in der Mannschaftswertung kehrte der Hobbypilot auf seinen Fläming-Air-Heimatflughafen in Zellendorf zurück.

Hoffungen auf eine Medaille erfüllten sich

„Natürlich hatten wir uns schon vorab große Hoffnungen auf eine Medaille gemacht“, sagt der 31-Jährige, der zur sechsköpfigen Nationalmannschaft gehört. Zusammen mit drei seiner Teamkollegen trainiert er etwa einmal im Monat im Fläming, wo man sich nach seiner Rückkehr gemeinsam über den errungenen Mannschaftssieg freute, bei dem die besten drei Einzelergebnisse eines Teams gewertet werden.

Maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung, in Zellendorf zu trainieren, hatten die Mannschaftstrainer Ludwig Hoffmann und Klaus Schrodt, die zur fliegenden Weltelite gehören und seit Jahrzehnten auf dem Fläming-Air-Platz zu Hause sind.

Trainer: „Zellendorf ist Kaderschmiede des Kunstflugs.“

Schrodts Ausspruch „Zellendorf ist die Kaderschmiede des deutschen Kunstflugs“ gab den Ausschlag. „Gegenüber Flugplätzen in dichter besiedelten Regionen hat Zellendorf den Vorteil, dass man nicht so viele Menschen stört. Denn unsere Maschinen sind nun mal laut“, sagt John, „dazu kommt, dass es auch in der Luft nicht so viel Verkehr gibt, auf den man Rücksicht nehmen müsste.“

Fünf bis fünfzehn Minuten dauert ein Trainingsflug. „Manchmal schafft man drei, meistens zwei pro Tag“, rechnet René John vor, „etwa 30 Trainingsstunden pro Jahr braucht man, um sich ins Mittelfeld der Motorkunstflieger zu fliegen.“ In Frankreich, wo es nicht so viele Vorbehalte gebe und das Training staatlich gefördert werde, trainieren die Piloten zwischen 100 und 150 Stunden im Jahr. „Dass sich das auszahlt, sind man auch am Ergebnis der EM, bei der die Franzosen auf Platz eins landeten“, so John.

Als Jugendlicher das erste Mal geflogen

Sein Weg zum Piloten-Dasein begann in der Schulzeit, gefördert vom eigenen Vater, der Bordmechaniker eines NVA-Hubschraubers war und vom Fliegen schwärmte. „Ich selbst habe als Dreizehnjähriger zum ersten Mal in einem Segelflugzeug gesessen und bin über den Segelkunstflug und den Motorflug dann zum Motorkunstflug gekommen“, erzählt er. Das rote Flugzeug, das er fliegt, gehört einer Haltergemeinschaft aus sechs Fliegern.

Von Uwe Klemens

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