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Teltow-Fläming Brücke über künstlichen Röthegraben
Lokales Teltow-Fläming Brücke über künstlichen Röthegraben
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00:25 30.03.2018
Luckenwalder Gymnasiasten stellten ihre Ergebnisse zur Gestaltung des Umfeldes des Röthegrabens am Sonnabend vor. Quelle: Antonia Engel
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Luckenwalde

Ein großes Spielgerät mit Brücke sollte am Luckenwalder Wiesendreieck stehen. Das ist ein Vorschlag von Schülern des Friedrich-Gymnasiums, die sich zwei Jahre lang mit der Gestaltung des drei Kilometer langen Röthegrabens befassten. Nun haben sie ihre Ergebnisse vorgestellt.

„Der Röthegraben liegt direkt vor unserer Schule, doch kein Mensch kennt ihn“, sagte Mathias Plättner, Leiter des Seminarkurses Erdkunde, dessen Schüler sich den Graben als Projekt ausgesucht hatten. Dafür besichtigen sie das Gewässer und fertigten eigenhändig detaillierte Karten im geografischen Statistikprogramm „QGIS“ an. Sie analysierten Wasserproben und bestimmten Pflanzen. Selbst die Bodenbeschaffenheit wurde untersucht, um herauszufinden, welche Bäume am besten im umliegenden Gebiet wachsen würden, denn das Projekt band auch die Umgestaltung des Wiesendreiecks mit ein.

Schüler befragen die Anwohner

Für die Planung wurden die Anwohner zu ihren Wünschen befragt. Dabei erhoffen sich einige der Befragten einen Fußballplatz, andere einen Wäscheplatz oder einen Fahrradschuppen. Auf die Frage, was sie von einer Streuobstwiese halten würden, reagierten die meisten zwar mit Begeisterung, jedoch wollte sich niemand darum kümmern.

Modell eines Spielzeuggerätes für das Wiesendreieck. Quelle: Antonia Engel

Darüber hinaus entwickelten die Schüler das Modell eines Spielgerätes, das für Kinder auf dem Wiesendreieck errichtet werden könnte. Es besteht aus zwei Tonnen, die Luckenwalde darstellen sollen, getrennt von einem Kiesweg, der den Röthegraben symbolisiert, dessen Wasser durch den blauen Anstrich von weiteren Elementen, wie einer Rutsche, verkörpert werden soll. Sogar über die genauen Maße der Rutsche, Absturzsicherungen und Leitersprossen und die zu verwendenden Materialien machten sich die Schüler Gedanken und erstellten detaillierte Pläne.

Wenig Resonanz aus der Bevölkerung

Allerdings war die Projektarbeit mühsam. Bei der Umfrage erreichten die Schüler nur die Hälfte der Haushalte. Genauso wenig Interesse gab es an der Präsentation der Ergebnisse am Samstagvormittag: Gerade einmal 50 Interessenten kamen, um sich Vorträge der Zwölftklässler anzuhören. „Es ist Schade, dass sich so wenige Leute dafür interessieren“, sagte Lisa Nitsche, die zusammen mit Milena Jeserigk die Umfragen durchgeführt hatte.

Bürgermeisterin besichtigt Präsentation

Auch Lehrer Mathias Plättner hatte mit mehr Zuschauern gerechnet, jedoch sieht er das Projekt noch nicht als beendet. Er hofft, dass der Seminarkurs im nächsten Jahr die detaillierte Planung der Streuobstwiese übernehmen kann und diese eventuell auch umgesetzt wird. Mit seinen Schülern war er jedoch „total zufrieden“. Die Präsentationen seien ihnen extrem gut gelungen.

Was von den Projektergebnissen der Schüler tatsächlich einmal in eine Gestaltung einfließt, liegt jetzt in der Verantwortung der Stadt. Immerhin stattete Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) den Schülern bei ihrer Präsentation einen Besuch ab.

Von Antonia Engel

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