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Teltow-Fläming Brückenschlag zur Superhalle
Lokales Teltow-Fläming Brückenschlag zur Superhalle
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04:17 15.09.2017
Wind war die größte Herausforderung für die Bauleute, um die 36 Meter lange pendelnde Brücke bei wenigen Zentimetern Spielraum einzufügen Quelle: Foto: Abromeit
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Großbeeren

Gigantische Hallen, minimaler Spielraum – im Güterverkehrszentrum Großbeeren (GVZ) meisterten Bauleute und Ingenieure am Donnerstagmittag Gegensätze: Mit einem 40 Tonnen schweren Brückenelement bekam die zweigeteilte und insgesamt 640 Meter lange Halle „Log Plaza Brandenburg“ einen zweiten Zugang. Neben dem Haupteingang können Mitarbeiter des einzigen Mieters, des britischen Online-Händlers Asos, damit künftig auch direkt vom Parkplatz aus in den gerade entstehenden Südbereich gelangen. Ihr täglicher Fußweg an den Arbeitsplatz wäre sonst schnell mal einen Kilometer lang. Der Spielraum beim Einpassen der 36 Meter langen und fünf Meter breiten Brücke betrug auf beiden allerdings nur jeweils sechs Zentimeter.

Noch ruht die Brücke am Boden, jeden Moment beginnt die spannende Aktion. Quelle: Jutta Abromeit

Die Herausforderung für die Bauleute war das Wetter, weniger der Regen als vor allem der Wind. Etwas mehr als eine Stunde hatten sie sowohl mit schwerem Gerät als auch mit purer Handarbeit an großen Seilen zu kämpfen, nachdem sich der sperrige Koloss vom Boden gelöst hatte. Ein, zwei Böen ließen die metallenen Brückenenden deutlich hörbar am Beton des Brückenaufgangs kratzen. Bauleiter Frank Gottschalk vom Generalunternehmer Bremer sagt: „Lieber soll’s dort kratzen als an der Hallenseite.“ Deren Fassade hat eine Blechverkleidung, die wäre nach Gottschalks Worten wesentlich schwerer zu reparieren.

Noch wirken sich Windböen in dieser geringen Höhe kaum aus. Quelle: Jutta Abromeit

Dann war es geschafft, in Höhe des zweiten Stocks überspannt nun eine Fußgängerbrücke den Anfahrtsbereich. „Hat alles super geklappt“, Gottschalk freute sich.

Udo Büntgen-Hartmann, Chef des Kölner Industrie- und Logistik-Projektentwicklers Alcaro. Quelle: Jutta Abromeit

Und Udo Büntgen-Hartmann, Chef des Kölner Industrie- und Logistik-Projektentwicklers Alcaro, gab den Imbiss unterm Hallendach frei, rund 100 Bauleute und Handwerker stießen mit Kölsch und Kaffee an. Büntgen-Hartmann erklärt, warum diese Etappe auf der Baustelle gefeiert wurde, und nicht das Richtfest der zweiten Halle, die mit 18 Metern Höhe Halle eins etwa drei Meter überragt. „Es geht hier alles so schnell  – vorn kamen schon Dachteile drauf, während hier noch die Träger montiert wurden. Da blieb einfach keine Zeit fürs Richtfest.“

„Hier wird’s sehr eng, bitte rüberziehen!“ Quelle: Jutta Abromeit

Alcaro vollendete seit 2009 sieben große Projekte im GVZ und baut am achten. „Am Anfang habe ich gesagt: Wir bauen, bis der Flughafen fertig ist“, sagt Büntgen-Hartmann und lacht. Pläne und Grundstücke habe er noch einige im Visier, selbst wenn der Flughafen fertig ist, müsse er die Region noch nicht verlassen. Ist auch Asos-Halle Nummer 2 fertig, beschäftigt der Kleidungs-Versandhandel rund 3000 Menschen; derzeit sind es 1500. Sie haben später zwischen den beiden je 300 Meter langen Hallen einem 40 Meter breites Begegnungs- und Aufenthaltsareal.

Es ist geschafft!! Quelle: Jutta Abromeit

Von Jutta Abromeit

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