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Buckel-Gehweg in Luckenwalde wird erneuert

Straßensanierung Buckel-Gehweg in Luckenwalde wird erneuert

Auf 350 Metern Länge will die Stadt Luckenwalde den Gehweg in der Jänickendorfer Straße erneuern. Dafür will sie in diesem Jahr 134 000 Euro in die Hand nehmen. Bei einigen Anwohnern stößt das Bauvorhaben allerdings auf Skepsis und sogar auf Widerstand.

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Dieser Abschnitt des Gehweges soll erneuert werden.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. In der Jänickendorfer Straße in Luckenwalde soll der Gehweg auf 350 Metern Länge im Abschnitt zwischen Dammstraße und Flämingstraße (stadtauswärts links) erneuert werden. Die Stadt stellt dafür im Haushalt 134 000 Euro zur Verfügung. Der Stadtentwicklungs- und der Hauptausschuss stimmten dem Vorhaben zu. Die Straße befindet sich in der Baulast des Landes, die Stadt ist für den beidseitigen Gehweg zuständig, der in diesem Abschnitt in schlechtem baulichen Zustand ist.

Der Radfahrer kann künftig zwischen Gehweg und Fahrbahn wählen

Die Ausbauvariante sieht eine Gehwegoberfläche von zwei Metern Breite sowie eine 1,50 Meter breite Entwässerungsmulde zwischen dem Gehweg und der Einfriedung der Grundstücke vor. 34 Grundstückszufahrten sind zu berücksichtigen. Der Gehweg soll mit einer Schotterschicht, einer Pflasterbettung und grauem Betonsteinpflaster erneuert werden. Laut Straßenamtsleiter Jürgen Schmeier kann der Radfahrer künftig wahlweise auf dem Gehweg mit dem Zusatzzeichen „Gehweg Radfahrer frei“ oder auf der Fahrbahn radeln.

Die Anlieger, die an den Kosten beteiligt werden, müssen mit Beiträgen von 1,03 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche rechnen. Außerdem werden die Kosten für die Zufahrten gänzlich auf die Grundstückseigentümer umgelegt, sie betragen durchschnittlich 1500 Euro.

Anwohner befürchten Wasserstau auf ihren Grundstücken

Nicht alle Anwohner sind begeistert vom Gehwegbau. So kritisierte Frank Haak im Stadtentwicklungsausschuss im Namen mehrerer Grundstücksbesitzer die geplante Ausbauvariante. „Es sind noch viele Fragen offen, die vorher mit den Beteiligten geklärt werden sollten“, sagte er. Beispielsweise befürchtet er wegen des höher gelegenen Straßenniveaus und des dadurch entstehenden Gefälles, dass bei starken Regengüssen das Wasser auf die Grundstücke läuft. Die Sickermulden betrachtet er skeptisch. „Wer soll die pflegen?“, fragte er. Außerdem empfahl Frank Haak, erst die Telefonoberleitungen in die Erde zu verlegen, bevor der Gehweg saniert wird.

Kritische Fragen der Stadtverordneten zur Entwässerung

Auch unter den Ausschussmitgliedern gab es kritische Nachfragen. Hinsichtlich der Entwässerung zeigte sich Schmeier jedoch überzeugt: „Die Situation für die Anwohner wird besser. Und in Einzelfällen muss vielleicht der Grundstückseigentümer eine individuelle Lösung schaffen.“

Hinsichtlich der Telefonleitungen hatte Dirk Ullrich vom Straßenamt keine guten Nachrichten: „Die Telekom hat erklärt, sie wird keine Leitungen erdverlegen, weil die Bebauung zu dünn und die Baumaßnahme zu teuer ist.“ Lediglich vier Masten, die an Einfahrten stören, werden versetzt.

Von Elinor Wenke

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