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Bürger erneuern Kritik an Rewe-Neubau

Bauen in Sperenberg Bürger erneuern Kritik an Rewe-Neubau

Der Entwurf für einen Bebauungsplan für den Neubau des Rewe-Marktes in Sperenberg werden jetzt ausgelegt. In der jüngsten Gemeindevertretersitzung erneuerten Anwohner aus dem Dorf ihre Kritik an den Neubauplänen. Sie fürchten, dieser würde das Ortsbild deutlich verschlechtern.

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Protest gegen den Rewe Sperenberg

Quelle: Ott

Sperenberg. Der Entwurf des Bebauungsplanes für den neuen Einkaufsmarkt in Sperenberg und die diesbezüglich erstellten Lärmschutz-, Umwelt- beziehungsweise Verträglichkeitsgutachten werden in Kürze öffentlich ausgelegt. Das beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig in ihrer jüngsten Sitzung. Eine gleich lautende Empfehlung gab auch der Sperenberger Ortsbeirat kürzlich. Zuvor hatten Behörden, sonstige Träger öffentlicher Belange und Bürger mehrere Wochen lang Zeit gehabt, ihre Stellungnahmen zu dem Bauvorhaben abzugeben.

Investor ist Klaus Off. Die von ihm vertretene Firma Objekt Sperenberg GmbH & Co. KG mit Sitz im bayerischen Königsbrunn will vier Millionen Euro in den Neubau mit einer Verkaufsfläche von rund 1700 Quadratmetern investieren.

Viele Einwände

Das sehen einige Bürger, wie berichtet, sehr kritisch, was auch ihre Äußerungen im Zuge des bisherigen Auslegungsverfahrens widerspiegeln. Beispielsweise befürchtet Bert Daske eine „optische Verschlechterung des Dorfbildes und eines historisch gewachsenen Ortskerns“. Ähnlich äußerte sich Brigitte Jokiel: „Wir haben in Sperenberg einen ausreichenden Rewe-Markt, sauber, ordentlich und gut geführt, der sich sogar von der Bauart ins Ortsbild einfügt.“ Stefan Konrad merkt an, dass in der vorhandenen Bauflucht eine 67 Meter lange Lücke für einen Parkplatz klaffen würde. Gemeindevertreter Maik Tscherwinka (UWG) hält „das Verkehrskonzept zur Anbindung des neuen Rewe-Marktes . . . für nicht realisierbar.“ Weiter sei ein großes Geräuschpotenzial rund um das Marktgelände wegen des Liefer- und Kundenverkehrs zu befürchten. Aus diesem Grund solle der Investor von der Gemeinde mit der Baugenehmigung dazu gedrängt werden, die Geräuschbelästigung für die Anwohner zu minimieren, indem er die Anlieferungszeit auf 6 bis 20 Uhr begrenze. Theoretisch wäre eine Anlieferung von 6 bis 22 Uhr unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Werte möglich.

Von Frank Pechhold

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