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Bürgermeister schweigt zum WBG-Verkauf

Einwohner fragen im Gemeinderat nach Privatisierungsplänen Bürgermeister schweigt zum WBG-Verkauf

Zwei Großbeerener wollten im Gemeinderat wissen, was an den Verkaufsplänen für die Wohnungsbaugesellschaft WBG dran ist. Der Bürgermeister verwies aber nur darauf, dass die Diskussion bisher nichtöffentlich ist.

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Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) vor der Tür des Großbeerener Rathauses

Quelle: Jutta Abromeit

Großbeeren. Zum intern diskutierten Verkauf von Anteilen an der Großbeerener Wohnungsbaugesellschaft (WBG) gab es auch am Donnerstagabend bei der Gemeinderatssitzung keine Informationen. Zwei Einwohner hatten dort öffentlich Fragen zu dem Vorhaben gestellt. Christa Henkel erklärte, sie sei selbst Mieterin bei der WBG, eventuelle Verkaufsabsichten der Gemeinde verunsicherten und verängstigten sie: „Denken Sie auch an die Mieter oder nur ans schnelle Geld?“, fragte sie. Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) antwortete: „Das ist eine nichtöffentliche Verfahrensangelegenheit.“ Das hatte er auch schon gegenüber der MAZ für den Beitrag „Tafelsilber steht zur Diskussion“ so erklärt

Der Großbeerener Uwe Behrendts hakte nach: „Ich wünsche mir aufgrund dieser Entwicklung mehr Öffentlichkeit. Wer ist dort federführend? Ich möchte wissen, wo die Reise hingeht.“ Ahlgrimm appellierte an Behrendts Wissen als ehemaliger Volksvertreter: „Sie waren doch selbst Gemeindevertreter – solche Sachen sind nichtöffentlich zu behandeln, bis sie einen gewissen Stand erreicht haben.“ Behrendts daraufhin: „Ich möchte mich nicht zurechtweisen lassen, ich kenne die Spielregeln. Ich will keine Einzelheiten, ich möchte wissen: Wo soll die Reise hingehen? Und dass wir das erfahren, bevor die Sache in trockenen Tüchern ist.“

Christa Henkel hatte noch einen Appell an die Gemeindevertreter: „Denken Sie nicht nur an die Eigenheim-Besitzer, sondern auch an die Leute in Mietwohnungen.“ Der Gemeinderatsvorsitzende Michael Richter (CDU) entgegnete: „Auch das ist eine unserer Aufgaben für die nächsten Jahre. Es ist sehr wohl ein Ziel, daran zu denken, dass es in Großbeeren bezahlbaren Wohnraum gibt.“

Von Jutta Abromeit

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