Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Bürgermeister spricht mit Strandbad-Pächter
Lokales Teltow-Fläming Bürgermeister spricht mit Strandbad-Pächter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 22.08.2017
Eigentlich müsste das Schild „Betreten verboten“ nicht nur für diesen Bereich, sondern den ganzen Steg gelten. Auch an anderen Stellen gibt es sichtbare Schäden. Quelle: Frank Pechhold
Mellensee

Der kaputte Steg mit dem Schild „Betreten verboten“ trübt die natürliche Idylle im Strandbad Mellensee. Noch immer ist von dem auf einer Tafel seit Jahren angekündigten Neubau nichts zu sehen. „Montag gibt es ein Gespräch mit dem Pächter“, reagierte Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) auf eine Bürgeranfrage in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter. Dann erwarte er konkrete Aussagen zur Zukunft des Strandbades.

„So wie es ist, kann es auf keinen Fall bleiben“, sagte Broshog der MAZ. Pächter ist Peter Dengler, Geschäftsführer der Sade Zossener Hotelbetriebs GmbH („Weißer Schwan“), die das Strandbad seit 2011 von der Gemeinde gepachtet hat. Die Freizeitanlage ist vor allem bei Familien mit kleinen Kindern beliebt, weil man hier schätzungsweise 40 bis 60 Meter weit hinein laufen kann und trotzdem nur bis zu den Knien im Wasser steht.

Eigentlich Gebäude mit Gastronomie und Einliegerwohnung geplant

Eigentlich war es wie berichtet das erklärte gemeinsame Ziel von Kommune und Pächter, ein neues Gebäude mit gastronomischem Teil und Einliegerwohnung zu bauen. Deshalb verpachtete die Kommune das Strandbad für die Dauer von 50 Jahren, damit sich die Sache für den Investor auch rechnet. Weil die erhoffte Förderung der Investitionsbank des Landes Brandenburg für das rund 400 000 Euro teure Bauvorhaben ausblieb, wurde bislang nichts daraus.

„Die Baugenehmigung hat nur noch rund drei Jahre Bestand“, so der Mellenseer Ortsvorsteher Siegbert Weigt (Die Linke). Wenn die Genehmigung ungenutzt verfalle, werde man keine neue mehr bekommen. „Das ist unser Problem“, so Weigt. Darauf habe man den Pächter bei einem Gespräch mit dem Ortsbeirat hingewiesen. Der Pächter habe erklärt, dass spätestens bis Ende 2017 die Entscheidung darüber falle, ob er baue oder nicht. „Wenn er das Haus im Strandbad nicht baut, müssen wir uns nach einem neuen Investor umsehen“. So sei man mit dem Pächter verblieben.

Pächter will dem Gespräch nicht vorgreifen

Weigt zufolge stehe im Pachtvertrag auch, dass der Pächter für den Steg und damit auch dessen Instandsetzung verantwortlich ist. „Den Steg kriegt man nicht so einfach im Wasser gerichtet und repariert“, meint Weigt. Wegen der vielen Schäden besteht auch im (noch) nicht gesperrten Stegbereich Unfallgefahr. „Eigentlich sollte das mit der Instandsetzung des Steges in diesem Jahr passieren, ist es aber nicht“. Auch darüber wolle Verwaltungschef Frank Broshog mit dem Pächter sprechen, so Weigt. „Der Bürgermeister will jetzt klipp und klar von ihm eine Antwort haben.“ Pächter Peter Dengler sagte der MAZ, dass er dem für Montag mit Herrn Broshog vereinbarten Gespräch nicht vorgreifen wolle.

Von Frank Pechhold

Es ist das wohl größte und teuerste Bauwerk in Klein Ziescht – am Freitag wurde die Brücke über die Bahnstrecke Berlin-Dresden für den Verkehr freigegeben. Bei allen Dankesworten und Lobreden sprach Staatssekretärin Ines Jesse (SPD) die Finanzierung wichtiger Infrastruktur an, die aus ihrer Sicht nicht mehr zeitgemäß ist und Kommunen wie die Stadt Baruth zu stark belastet.

21.08.2017

Drei Männer wollten in der Nacht von Donnerstag zu Freitag in Genshagen Autoräder von einem Audi S8 stehlen. Ohne Erfolg. Ein Anwohner rief die Polizei. Nach einer Verfolgungsjagd wurden die Diebe gefasst.

18.08.2017

Jüterbogs Bürgermeister soll sich künftig auf Facebook zurückhalten. Das hatten die Stadtverordneten vor einigen Wochen entschieden – doch damit will Arne Raue sich erst nach seinem Urlaub befassen. Das schreibt er genau auf jener Facebook-Seite, die er laut einer Dienstanweisung sogar unverzüglich abschalten sollte.

18.08.2017