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Bürgermeisterin stellt sich erneut der Wahl

Luckenwalde Bürgermeisterin stellt sich erneut der Wahl

Elisabeth Herzog-von der Heide will wieder Bürgermeisterin werden. Am Samstag wurde sie vom SPD-Ortsverein Luckenwalde einstimmig zur Kandidatin nominiert. Damit tritt sie zum dritten Mal für die Wahl zum Bürgermeister an. In ihrer „Bewerbungsrede“ listete sie die Erfolge der vergangenen 15 Jahre unter ihrer Amtsführung auf und benannte die kommenden Schwerpunkte.

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In gewohnt humorvoller Art hielt Elisabeth Herzog-von der Heide ihre Rede. Da musste auch der SPD-Chef Harald-Albert Swik lachen.

Quelle: Reck

Luckenwalde. Die SPD in Luckenwalde steht wie ein Mann hinter dieser Frau. Wenn neben einigen Gästen auch nur 15 stimmberechtigte Genossen am Samstagnachmittag zur Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten in den Festsaal der „Goldenen 33“ kamen, so machten sie in geheimer Abstimmung doch alle ihr Kreuz bei Elisabeth Herzog-von der Heide, die dieses Amt schon seit mehr als 15 Jahren innehat.

Viele Dinge zum Guten bewegt

Wenig überraschend war, dass sich kein anderer um die Nominierung bemühte. Trotzdem hielt Herzog-von der Heide eine lange „Bewerbungsrede“, in der sie die Fortschritte in der Stadt unter ihrer Amtsführung aufzählte. Natürlich, so meinte sie, könne sie all diese Erfolge nicht nur für sich in Anspruch nehmen, aber immerhin seien „viele Dinge zum Guten der Stadt durch kluge Entscheidungen der Stadtverordneten und durch sehr kompetente und hoch engagierte Angehörige der Stadtverwaltung unter meiner Führung bewegt worden“.

Die Einwohnerzahl steigt wieder

Neben oder auch wegen der Verschönerungen im Stadtbild wie Nuthepark, Nuthe-Promenade und im Bahnhofsbereich sowie den vielen privaten Haussanierungen sei festzustellen, dass Luckenwalde inzwischen keine Einwohner mehr verliere, sondern die Bevölkerungszahl steige, und das nicht nur wegen der Flüchtlinge. „Das heißt, dass die Jahre der Schrumpfung, auf die wir 25 Jahre lang eingestimmt wurden, vorbei sind“, was, so Elisabeth Herzog, zur Folge habe, „dass wir nun völlig ungewohnte Wachstumsschmerzen feststellen, für die wir schnell passende Rezepte finden müssen“. Dafür seien bereits 373 Maßnahmen im neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzept benannt, die in den nächsten 13 Jahren auf dem Plan stünden.

Prioritäten für die Zukunft

Als ihre Prioritäten nannte die Bürgermeisterin, die es wieder werden will, unter anderem folgende Vorhaben: zügige und bedarfsgerechte Versorgung mit Kitaplätzen, Beseitigung des Ladenleerstands auf dem Boulevard – was aber auch die Solidarität der Luckenwalder erfordere, dort einzukaufen –, Integration der Flüchtlinge und Verhinderung einer Parallelgesellschaft sowie Erhalt des Kreisstadt-Status.

Gratulation zur Nominierung

Gratulation zur Nominierung. Einen erfolgreichen Wahlkampf wünschten der Kandidatin Elisabeth Herzog-von der Heide (Mitte) v.l.: der SPD-Unterbezirksvorsitzende Erik Stohn (MdL), der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert, die SPD-Bundestagskandidatin Sylvia Lehmann (MdL) und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Harald-Albert Swik.

Quelle: Hartmut F. Reck

Dem folgten viele Lobreden auf die Kandidatin, darunter auch von dem ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Peter Danckert: „Elisabeth kann gut mit den Menschen umgehen, ist stets bestens vorbereitet, weicht Problemen nicht aus und hat immer tolle Ideen.“ Wer solche Ideen habe, brauche andere nicht lange zu überzeugen, meinte Danckert.

Von Hartmut F. Reck

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