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Bundesstraße 115 wird ab Montag erneuert

Markendorf Bundesstraße 115 wird ab Montag erneuert

Die gepflasterte Ortsdurchführung der Bundesstraße B115 in Markendorf gilt seit Jahren als Problemzone. Nun endlich beginnt die Sanierung. Ab kommenden Montag ist die Straße deshalb voll gesperrt.

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Der Tisch mit den Bauplänen war dicht umringt.

Quelle: Uwe Klemens

Markendorf. Auf die Sanierung ihrer vom Schwerlastverkehr schwer gebeutelten Bundesstraße haben die Markendorfer lange warten müssen. Nun endlich soll es losgehen. Fünf Tage vor dem Anrollen der Baufahrzeuge lud Ortsvorsteher Matthias Botzet zur Einwohnerversammlung.

Bauarbeiten in drei Abschnitten

„Die Resonanz zeigt, dass das Thema alle etwas angeht“, eröffnete Botzet mit Blick auf die vielen Markendorfer vor ihm die Versammlung. Dann hatten Projektbetreuer Mark Schönborn vom Landesbetrieb Straßenwesen und Bauplaner Ralf Kutz von der Freienhufener Niederlassung der Baufirma Matthäi das Wort, die einzeln Phasen der in drei Bauabschnitte untergliederten Strassenerneuerung erläuterten.

Die Versicherung, dass der Anwohnerverkehr und die Zufahrt zu den Grundstücken über die gesamte, zweimonatige Bauzeit nahezu durchgängig gewährleistet sei, stellten die beiden Fachleute an den Beginn ihrer Ausführungen. Denn abgesehen von der in einem Stück aufgebrachten Deckschicht soll der betroffene Fahrbahnabschnitt jeweils nur halbseitig gesperrt werden und der Verkehr ampelgeregelt an der Baustelle vorbeigeleitet.

Zusätzliche Wünsche baldmöglichst melden

Sollte es Wünsche zu zusätzlichen Bordsteinabsenkungen geben, sollten diese baldmöglichst mit der Bauleitung abgesprochen werden, alle bereits vorhandenen bleiben erhalten.

Auch die bereits vorhandenen Gehwege, die ursprünglich nicht angefasst werden sollten, werden nun doch im Zuge der Fahrbahnsanierung erneuert. Der Grund hierfür ist, dass die in den 30er oder 40er Jahren gesetzten Borde nicht befestigt sind und herausgenommen werden müssen, wobei die Gehwege zerstört werden. Deshalb gilt die Maßnahme als Reparatur und bleibt für die Anlieger kostenfrei.

Probleme mit einspuriger Verkehrsführung

Skeptisch zeigten sich einige Anwohner über die Verkehrsregelung während der Bauzeit. Kommt beispielsweise die Müllabfuhr, müssen alle anderen Fahrzeuge auf der einspurigen Trasse warten. Auch die Belieferung ansässiger Gewerbebetriebe sei schwierig bis unmöglich.

Bis zum 30. September soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Der Durchgangsverkehr wird während der Bauphase über Schlenzer, Riesdorf, Werbig und Hohengörsdorf bis Jüterbog umgeleitet. Die Baukosten von 400 000 Euro zahlt der Bund.

Von Uwe Klemens

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