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Teltow-Fläming Bundestagskandidatin beim Osterhasenfest
Lokales Teltow-Fläming Bundestagskandidatin beim Osterhasenfest
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06:50 18.04.2017
Anke Domscheit-Berg mit drei Flüchtingskindern, die bei ihr gewohnt haben. Quelle: Angela Rändel
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Jüterbog

Sichtlich bedröppelt stand am Karsamstag eine riesige Kuh im Jüterboger Schlosspark. In der fünf Meter hohen Hüpfburg tobten jedoch keine Kinder, sondern Wassermassen.

Ein Osterfest bei Regen ist freilich nicht das Optimum. Doch Kinder sind schlauer als Erwachsene- sie machen ihr Glück nicht vom Wetter abhängig. Unter dem Schutz eines Zeltes bastelten sie eifrig an Osterkörbchen, die sich später wie durch Zauberhand füllten. Nebenan dufteten frisch gebackene Waffeln. In ihre Lieblingsfigur konnten sich die kleinen Gäste beim Schminken verwandeln und bekamen glückliche Gesichter angesichts echter Osterhasen vom Jüterboger Kaninchenzüchterverein. Besonders die beiden Löwenköpfchen, die aussahen wie schneeweiße Flauschbälle mit Ohren, sorgten für Verzückung. Sie durften gestreichelt und mit Möhren gefüttert werden.

Irina Shaliutova mit Schützling Djamen Quelle: Angela Rändel

Unter den Gästen war eine junge Frau mit schwarzem Hut, in ihrem Arm die 18 Monate zählende Djamen. Das Mädchen lebt seit wenigen Tagen in Deutschland und ist jetzt Teil einer „Familie“, wie Irina Shaliutova ihre Arbeitsstätte gern nennt: „Nach meinem Abitur in Luckenwalde wollte ich herausfinden, ob ich als Sozialpädagogin geeignet bin. Vom Jüterboger Übergangswohnheim für Flüchtlinge hörte ich, dass hier die Atmosphäre sehr angenehm wäre.“ Inzwischen ist Irina eine der vier Beschäftigten und liebt den Umgang mit Kindern.

Domscheit-Berg auf Besuch im Wahlkreis

Eine andere Dame mit rotem Hut war aus Fürstenberg angereist. Anke Domscheit-Berg bewirbt sich in diesem Jahr als Linke-Kandidatin für den Bundestag und wollte ihren Wahlkreis beim Osterhasenfest der Partei besser kennenlernen, das unter Leitung von Maritta Böttcher zum 17. Mal organisiert wurde.

Domscheit-Berg kam mit drei kleinen Mädchen, die mit ihren Eltern ein halbes Jahr bei ihr gelebt hatten. Die syrische Familie stammte aus der Nähe von Idlib, dem Ort, an dem 72 Menschen durch Giftgas ermordet wurden, darunter 20 Kinder. Die Politikerin hatte sich anfangs mit den Eltern nur mit Händen, Füßen und Zeichen verständigen können, während die Kinder Deutsch in Windeseile lernten. „Ich habe nie zuvor in meinem Leben Kinder kennengelernt, die so begeisterungsfähig sind“, sagte Domscheit-Berg, „sie haben mein Leben enorm bereichert.“

Von Angela Rändel

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