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Teltow-Fläming Bunt, lustig, kreativ
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19:54 02.02.2014
Beim Zempern in Hennickendorf waren am Sonnabend Groß und Klein dabei. Bis 17.30 Uhr zog die fröhliche und bunt kostümierte Meute durchs Dorf. Quelle: Margrit Hahn
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Hennickendorf

Beim Zempern in Hennickendorf waren am Sonnabend viele Kinder dabei. "Für Nachwuchs ist also gesorgt", freute sich Volker Höhne, der mit seiner Frau Meike "Kuckuks Scheune" betreibt. Dort wurde am Freitagabend Fastnachten gefeiert. "Ich war um 3.30 Uhr im Bett und bin 7.30 Uhr wieder aufgestanden, denn ich wollte das Zempern nicht verpassen", berichtete Volker Höhne.

Treffpunkt war wie immer an der Feuerwehr. Die Hennickendorfer hatten sich bei der Kostümwahl wieder große Mühe gegeben. Besonders auffällig war das Lego-Pärchen. Wer sich darunter versteckte, war auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Doch spätestens beim Essen und Trinken mussten Andreas Krohn und seine Frau Kerstin ihre "Köpfe" ablegen. Die Idee hatte der Hennickendorfer schon vor einiger Zeit. Beim Aufbauen der Schrankwand im Kinderzimmer war er auf eine Lego-Figur getreten und hatte diese in die Ecke geworfen. Wenig später setzte er sich dann auch noch drauf. Für ihn stand fest, das war kein Zufall. Also entschloss er sich, zwei Lego-Figuren zu bauen. Seit November saß er täglich eine Stunde an den Kostümen.

Die Hennickendorfer hatten sich bei der Kostümwahl wieder große Mühe gegeben. Besonders auffällig waren das Legopärchen. Wer sich darunter versteckte, war auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Zudem waren beim Zempern in Hennickendorf am Sonnabend viele Kinder dabei. Für Nachwuchs ist also gesorgt.

"Die Rundungen am Kopf waren am schwierigsten. Dafür habe ich Pappe nass gemacht und mit einer Walze gerollt", berichtete er. Der erste fertige Kopf entpuppte sich als Fehlkonstruktion. Er war zu klein. Also musste der Kopfumfang genau gemessen werden. Beim zweiten Anlauf saß alles perfekt. Neben jeder Menge Pappe und Styropor gingen vier Tuben Silikon, vier Plastikrohre für die Arme und haufenweise farbige Kleberollen und Folien drauf. "Sitzen ist schwierig. Und ich habe festgestellt, dass man weniger trinkt, weil man ja immer den Kopf abnehmen muss", sagte der 49-Jährige. Ansonsten fühlten sich Andreas und Kerstin Krohn aber wohl in ihrer Verkleidung, die viel leichter war, als sie aussah. "Und man friert nicht. Allerdings wurden wir schon aufgezogen, dass es ziemlich merkwürdig aussieht, wenn wir laufen", sagte Kerstin Krohn. Beim An- und Ausziehen musste sich das Ehepaar gegenseitig helfen.

Bei Kühlers durften alle in die gute Stube. Dort legten sie erst mal eine kurze Verschnaufpause ein. Helga Kühler hatte 50 Bockwürste im großen Topf heiß gemacht, die sich die Zemperer schmecken ließen.

Der Jüngste unter den gut 50 bunt gekleideten Hennickendorfern war der vier Monate alte Tobias. Seine Mutter Kerstin Küttner fuhr mit dem Kleinen zwischendurch öfter mal zum Wickeln und Füttern nach Hause. Auch Bürgermeisterin Monika Nestler empfing die Feiernden. Sie hatte Pfannkuchen mit Pflaumenmus gebacken sowie Quarkbällchen mit Rosinen. Gebacken hatte auch Marina Beeskow. Von den 100 Klemmkuchen blieben nicht mal Krümel übrig.

"Wenn ich daran denke, dass wir vor zwei Jahren bei minus 19,5 Grad unterwegs waren, können wir heute froh sein", sagte Stefanie Höhne. Ilona Günzel war erstmals beim Zempern dabei. "Mein Mann ist zum Lehrgang und bevor ich allein zu Hause rumsitze, mache ich doch lieber mit", sagte sie.

Von Margrit Hahn

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