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Burgenradtour erstmals im Niederen Fläming

Jüterbog Burgenradtour erstmals im Niederen Fläming

50 Kilometer radelten die Teilnehmer der 4. Fläminger Burgenradtour an jedem der vergangenen drei Tage im Durchschnitt. Vom Startpunkt in der Jüterboger Altstadt aus ging es unter anderen nach Kloster Zinna, Petkus, Wiepersdorf oder Hohenseefeld. Burgen konnten die Teilnehmer in diesem Jahr zwar nicht bestaunen. Die traditionellen Kulturstopps blieben allerdings nicht aus.

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Fast 300 Radfahrer nehmen inzwischen an der dreitägigen Kulturfahrt teil.

Quelle: Victoria Barnack

Jüterbog. „Einige wollen Kultur, andere einfach nur Rad fahren“, fasste Hans-Joachim Urmann die Teilnehmer der Burgenradtour zusammen. Er ist Vorsitzender des gleichnamigen Radfahrvereins, der am Wochenende zu der Tour durch das Fläminger Land einlud. Fast 100 Teilnehmer begrüßten sie dazu an jedem der drei Tage. „Der Zuspruch wird von Jahr zu Jahr besser“, berichtete Urmann. Die Anzahl der Radler an allen drei Tagen ist mittlerweile von 180 auf fast 300 gestiegen.

Gemischt war das Publikum bei der inzwischen vierten Auflage, die zum ersten Mal durch den Niederen Fläming führte, aber auch auf andere Weise. Denn für den Start, der jeweils um zehn Uhr in der Innenstadt von Jüterbog stattfand, hatte die Mehrzahl der Radfahrer eine weite Anreise. Die meisten Teilnehmer sind Berliner. Auch Bayern waren schon dabei.

Sport und Kultur halten sich die Waage

Den weitesten Weg bis in den Fläming hatten in diesem Jahr Ursula und Michael Knischka aus der Nähe von Rostock. Freunde nahmen sie 2014 zum ersten Mal mit auf die Burgenradtour. „Uns gefällt daran in erster Linie natürlich die sportliche Betätigung“, erklärte Michael Knischka, „aber auch die Kulturstopps finden wir sehr schön.“ Denn die Veranstalter vom Radfahrverein legen Wert darauf, dass sich bei der dreitägigen Tour Sport und Kultur die Waage halten.

Deshalb gibt es traditionell nach dem Mittagessen ein kleines Theaterstück. In diesem Jahr war der mittelalterliche Rosshändler Kohlhaas in der Hauptrolle. Auch Luther und Tetzel fanden Erwähnung und schlugen bereits den Bogen zur Rundfahrt 2017. Sie wird ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums stehen. „Starten wollen wir dann immer von Niemegk aus“, verriet Urmann.

Von Victoria Barnack

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