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Teltow-Fläming Buslinie 600 bleibt Großbeerens Baby
Lokales Teltow-Fläming Buslinie 600 bleibt Großbeerens Baby
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00:30 30.08.2015
Teltower Haltestellen sind da, nur die Finanzierung fehlt. Quelle: Jutta Abromeit
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Großbeeren


Frühestens mit Inbetriebnahme des BER kann Großbeeren auf mehr Finanzhilfe seiner Nachbarorte für die Buslinie 600 hoffen. Das wird jedes Jahr wieder deutlich, wenn die Gemeinde ihren Anteil von 104 700 Euro absegnen muss für die Bus-Verbindung zwischen den S-Bahnhöfen Teltow und Mahlow. Erst mit mehr Arbeitsplätzen in Schönefeld könnte diese Querverbindung Richtung Osten auch für die Stadt Teltow interessant werden. Zurzeit bezahlt sie nichts, auch wenn Bürgermeister Thomas Schmidt die Linie im Dezember 2012 gern seinen Amtskollegen aus Großbeeren und Mahlow eröffnet hatte. Mit dem Flughafen soll Linie 600 zum Bahnhof Schönefeld oder zum S-Bahnhof Waßmannsdorf verlängert werden.

Diese Zusatzverbindung war vor allem von Großbeeren wegen der großen Pendlerströme zwischen Berlin und dem GVZ gewünscht und vom Kreis als Träger des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) eingerichtet worden. Die Linie kostet jährlich 244 000 Euro, die Hälfte bezahlt der Kreis, Mahlow-Blankenfelde trägt 20 170 Euro, den Rest Großbeeren. Diese Anteile berechnen sich nach den auf dem jeweiligen Gemeindegebiet gefahrenen Kilometern. Neben den Berufspendlern nutzen viele Großbeerener Schüler diesen Bus, in Mahlow sind besonders Rentner froh, die Ärztehäuser in Teltow zu erreichen.

Im dortigen Rathaus aber erwägt man gar nicht, sich an dieser Linie zu beteiligen. Warum, erklärt Stefanie Icks, in Teltow für Öffentlichkeitsarbeit zuständig: „Bei der Buslinie 600 handelt es sich um eine landkreisübergreifende Linie. Über eine für alle Beteiligten adäquate Lösung einigen sich die Landkreise mit den Verkehrsgesellschaften Teltow Fläming (VTF) und Havelbus.“ Die Linie 600 wird von der VTF bedient. Die Stadt Teltow finanziert den regionalen Busverkehr über eine Vereinbarung mit dem Kreis Potsdam-Mittelmark und den Gemeinden Kleinmachnow und Stahnsdorf im sogenannten TKS-Konzept. Darauf verweist auch Siegmund Trebschuh von der Wirtschaftsförderung beim Kreis Teltow-Fläming: „Wir haben in unserem Nahverkehrsplan sämtliche Grundbedarfe festgehalten. Dazu gehört die Linie 600 nicht.“ Die bediene man aber, um den Bedarf im stärker besiedelten Norden des Kreises zu befriedigen. „Beim Start des 600er Busses und erst jetzt wieder haben wir uns wegen der Beteiligung an den Nachbarkreis gewandt, aber das hat bisher keine Früchte getragen“, so Trebschuh.

Info: Am Donnerstag befindet der Gemeinderat Großbeeren über den Anteil an der Linie 600.

Von Jutta Abromeit

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