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Teltow-Fläming Butterfly“ gibt Halt seit 15 Jahren
Lokales Teltow-Fläming Butterfly“ gibt Halt seit 15 Jahren
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12:50 21.07.2016
Katrin Setny (l.) und Bettina Ziehe im „Butterfly.“ Quelle: Krischan Orth
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Ludwigsfelde

„Butterfly“ – englisch für Schmetterling – ist der Name, den Bettina Ziehe vor 15 Jahren der DRK-Begegnungsstätte in der Albert-Tanneur-Straße in Ludwigsfelde gegeben hat. Seit dem werden dort Menschen mit psychischer Erkrankung umsorgt. Ziehe und ihre Kollegin Katrin Setny sind seit der Eröffnung der Station dabei. 56 Menschen im Alter zwischen 25 und 84 Jahren suchen die Einrichtung regelmäßig auf. „Wichtig ist uns, die Selbsthilfepotenziale zu entwickeln“, sagt Bettina Ziehe. Die Einrichtung bildet eine wichtige Stütze im Leben beeinträchtigter Menschen. Viele sind alleinstehend. „Wir fördern soziale Kontakte“, sagt Ziehe. Man tauscht sich in ähnlichen Problemlagen aus. Einmal wöchentlich findet der Kochkurs statt. Gemeinsam werden die Zutaten besorgt. Manchmal steht auch Unkrautzupfen vorm Haus auf dem Programm. Aber es gibt auch eine Zeit außerhalb der Gruppe. Wöchentlich führen die beiden Frauen Einzelgespräche durch.

Einige der „Schmetterlinge“ sind von Anfang an dabei. Zu Beginn, so Ziehe, waren sie aufgrund der Krankheitsbilder häufig mit Aggressionen konfrontiert. Eine nicht immer einfache Aufgabe; Ziehe ist gelernte Krippenerzieherin. Mit Wissen und Erfahrung haben die beiden Frauen den richtigen Dreh gefunden. Die Krankheitsbilder hätten sich stabilisiert. Auch punktuelle Hilfe wird geleistet. Jeder mit seelischen Sorgen kann kommen. Es standen auch schon Familien auf Wohnungssuche vor der Tür. „Wir schicken niemanden weg, ohne etwas versucht zu haben“, so Ziehe. In letzter Zeit seien eher Menschen mit Burnout-Syndrom gekommen.

Für viele Menschen ist die Station wie eine zweite Familie; auch an Feiertagen wird der Dienst bestritten oder es werden Geburtstage gefeiert. Ziehe und Setny sind immer da. Eine feste Bezugsperson ist wichtig. Das schafft Vertrauen. Die soziale Bindung untereinander ist dabei die positive Triebfeder, die viele Probleme in den Hintergrund treten lassen.

Von Krischan Orth

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