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Teltow-Fläming Caravan-Streit geht weiter
Lokales Teltow-Fläming Caravan-Streit geht weiter
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00:26 30.03.2018
Das Strandbad Wünsdorf mit dem potenziellen Caravan-Platz. Quelle: Foto:privat
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Wünsdorf

Der Streit um neun Caravan-Stellplätze auf dem Strandbadgelände in Wünsdorf geht weiter. Zur jüngsten Stadtverordnetenversammlung stellten die Gegner ihre Fragen erneut: zum Fortbestand und kostenfreien Nutzung des Strandbads, zum Erhalt der Bäume, der gesamten Natur und der Ruhe dort sowie gegen neue Bodenversiegelung. Dafür hatten sie wie berichtet hunderte Unterschriften gesammelt.

Zur Stadtratssitzung fühlten sie sich mit Antworten von Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) gemaßregelt. Daniela Franz aus der Wünsdorfer Seestraße erklärt gegenüber der MAZ, wie im Unterschriften-Text festgehalten fordere die Initiative von 13 Bürgern das Aufheben des Beschlusses der Stadtverordneten. „Es gibt andere Möglichkeiten in Wünsdorf, darüber wollen wir mit Frau Schreiber vor Ort sprechen.“

Bürgermeisterin Schreiber: Kostenlose Nutzung bleibt

Den Beschluss für eine Wohnmobil-Standfläche am Strandbad hatten die Stadtverordneten bereits 2016 gefasst, das Vorhaben war genehmigt. Jetzt geht es ans Umsetzen, die Ausschreibung erfolgte, noch dieses Jahr soll der Standplatz fertig werden. Wie die Rathauschefin nach übereinstimmenden Worten ihres Sprechers und der Initiative in der Sitzung erklärte, würde sie den Großteil der Forderungen selbst unterschreiben.

In einer Pressemitteilung erklärt sie, die kostenlose Nutzung des kommunalen Strandbades Wünsdorfer Seestraße bleibe gewährleistet. „Etwas anderes stand niemals zur Debatte. Eben so wenig wird für den Caravanplatz ein einziger Baum gefällt. Wer etwas anderes behauptet, der lügt.“

Ursprünglich hatte zu dem Vorhaben ein Kurzzeit-Campingplatz gehört. Den strichen die Stadtverordneten im Laufe des Verfahrens wegen zu hoher Lärmbelastung für die Anwohner. Eine 1,80 Meter hohe Lärmschutzwand wird vorerst nicht errichtet; in einem zweijährigen Probebetrieb soll geprüft werden, ob diese Wand nötig ist.

Die restlichen Mittel für den Gebäude-Umbau

Auch bei den Stellplatz-Kosten argumentieren Rathaus und Initiative kontrovers. Die Gegner sprechen von 126 000  Euro für die Stadt, Michaela Schreiber erklärt: „Der Bau wird zu 75 Prozent gefördert.“ Deshalb habe Zossen nur einen Anteil 30 000Euro zu tragen.

„Und die restlichen Haushaltsmittel können für den Umbau des Gebäudes am Strandbad eingesetzt werde“, so die Rathauschefin. Da das Projekt insgesamt förderfähig sei, könne weiteres Geld beantragt werden. Und Schreiber stehe für einen Dialog mit dem Ortsbeirat und besorgten Bürgern zur Verfügung, heißt es in einer Mail an die MAZ.

Von Jutta Abromeit

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