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Cembalo-Konzert zur Saisoneröffnung

Musikreihe Cembalo-Konzert zur Saisoneröffnung

Am Sonnabend fand die Auftaktveranstaltung der Reihe „Kirchenmusik im Pfarrsprengel Zossen-Wünsdorf“ statt. Der Schweizer Musiker Professor Andreas Marti spielte auf dem Cembalo und begeisterte die Konzertbesucher.

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Zossen. Die Evangelische Kirche hat am Sonnabend in Zossen ihre Konzertsaison eröffnet. Traditionell wieder mit dem Schweizer Musiker Professor Andreas Marti, der auf seinem eigens für ihn nach historischem italienischem Vorbild von 1620 gebauten Cembalo sein großes Können und seine Virtuosität bewies. Der 67-Jährige war im Jahr 1994 das erste Mal in Zossen. Damals auf Einladung des Kirchenmusikers Tobias Scheetz. Die beiden hatten sich in Görlitz bei einem Cembalo-Kurs kennengelernt. Nach Zossen kehrt Marti, der auch studierter Theologe ist, seitdem immer wieder gerne zurück. „Menschen, die das Cembalo nicht zum ersten Mal hören, haben mehr davon. Sie können diese Musik einfach besser genießen. Das ist der Grund, warum ich immer wiederkomme“, sagte Andreas Marti. Zu seiner Zuhörerschaft gehört längst auch ein Stammpublikum. In Zossen gehören Christa Thymian und Christa Zernick dazu. Letztere ist aus Mellensee und schwärmte: „Wo erlebt man sonst schon so ein exzellentes Cembalo-Spiel. Ich erinnere mich noch an das Konzert im vergangenen Jahr. Da hat der Herr Professor Musik der vier Bach-Söhne gespielt. Besonders Friedemann Bach berührt mich bis heute.“

Das Cembalo ist direkt. Subtil. Man habe nur kleine Mittel, um das Instrument zum Singen zu bringen, erklärte Marti den Konzertbesuchern. Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Bern, Zürich und gelegentlich auch in Graz. Darüber hinaus leitet er in der Schweiz einen Kirchen- und einen Männerchor sowie ein Streicherensemble.

Gemeinsam mit Kreiskantor Benjamin Petereit gab der Ausnahmemusiker zum Konzert am Sonnabend eine Zugabe. Vierhändig spielten sie einen rumänischen Volkstanz. „Eine Stunde schöne Musik, schon wieder ist sie zu Ende“, mit diesen Worten verabschiedete Benjamin Petereit den Musiker. Wer das Konzert in Zossen verpasst hat, kann Andreas Marti am 31. August 2016 in der Potsdamer Erlöserkirche erleben.

Von Gudrun Ott

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