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Chopin und mehr in der Klavierfabrik

Luckenwalde Chopin und mehr in der Klavierfabrik

Erstmals richtet der Klavierbauer Niendorf in Luckenwalde einen international besetzten Pianistenwettbewerb aus. An zwei Tagen treten dabei 18 junge Klavierspieler an und stellen sich dem Urteil einer namhaften Jury.

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Die Jury:– Nathan Steinhagen, Raminta Lampsatis, Birgitta Wollenweber und Evelinde Trenkner (v. l.).

Quelle: Gerald Bornschein

Luckenwalde. Zwei Tage lang steht eine mit hochkarätigen Experten besetzte Jury 18 angehenden Pianisten gegenüber. Im 1. Internationalen Klavierwettbewerb der Luckenwalder Niendorf Flügel- und Klavierfabrik GmbH stellen sich junge Künstler dem Urteil der Fachleute.

Teilnehmer aus der ganzen Welt

Die Teilnehmer im Alter von 14 bis 28 Jahren kommen aus Deutschland, Korea, China, Japan, Russland und der Ukraine. Die meisten von ihnen studieren an Musikhochschulen oder Universitäten in Deutschland. Die 18-jährige Anastasiia Astefeva ist eigens aus Moskau angereist, wo sie an der Staatlichen Chopin-Musikschule Klavier studiert.

Anastasiia Astefeva aus Moskau am Niendorf-Flügel

Anastasiia Astefeva aus Moskau am Niendorf-Flügel.

Quelle: Gerald Bornschein

Drei Stücke mussten alle Teilnehmer am Dienstag in der ersten Runde vortragen. Mit einer virtuosen Etüde von Frédéric Chopin soll der Kandidat „die technischen Möglichkeiten am Instrument zeigen“, sagt Juryvorsitzende Birgitta Wollenweber. Der anschließende Satz einer klassischen Sonate soll dagegen die Auseinandersetzung mit dieser Musikform belegen. In Frage kommen Kompositionen von Beethoven, Mozart, Haydn oder Schubert. Als drittes, freies Stück konnte jeder Teilnehmer sein „Paradestück“ vortragen. Anschließend geht es in ein Interview.

Finale am Mittwoch im Konzertsaal

Als Erster trat der 19-jährige Alexander Breitenbach aus Siegen an. Seit seinem siebten Lebensjahr spielt er Klavier. Vor einem Jahr begann er sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach seinem Bachelor-Abschluss möchte er Konzertpianist werden.

Eigentlich liebt er es, vor richtigem Publikum zu spielen und dessen Reaktionen zu spüren, das konnte er von der Jury heute natürlich nicht erwarten. Doch vielleicht hat er am Mittwochabend dazu Gelegenheit, wenn die vier Preisträger im neu eingerichteten Konzertsaal des Unternehmens ihr Konzert geben. Dazu muss er es in die Runde der besten acht Teilnehmer schaffen, die sich am Mittwoch der Jury präsentiert.

Von Gerald Bornschein

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