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Chorgeschichte „In Dur und Moll“

Sperenberg Chorgeschichte „In Dur und Moll“

Am Sonnabend feierten Mitglieder der Chorgemeinschaft „Lyra 1881“ e.V. mit vielen Gästen im Hof der Heimatstube Sperenberg das 135-jährige Bestehen des Chores. Gleichzeitig wurde die Ausstellung „In Dur und Moll“, die die Geschichte des Chores erzählt, in der Heimatstube eröffnet

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Die Chorgemeinschaft„Lyra 1881“ bei ihrem Jubiläumsauftritt mit Chorleiter Steffen Jäkel.

Quelle: Gudrun Ott

Sperenberg. Am Samstag feierten Mitglieder der Chorgemeinschaft „Lyra 1881“ e.V. mit vielen Gästen im Hof der Heimatstube Sperenberg das 135-jährige Bestehen des Chores. Gleichzeitig wurde die Ausstellung „In Dur und Moll“, die die Geschichte des Chores erzählt, in der Heimatstube eröffnet.

Heinz Schade war fast 50 Jahre Chorleiter

Eintracht und Liebe halten uns zusammen, nur so könne ein Chor über so viele Jahre bestehen, hatte der frühere Chorleiter Heinz Schade gesagt, der mit großem Hallo auf der Geburtstagsfeier begrüßt wurde. Heinz Schade ist seit 65 Jahren Mitglied im Verein und war fasst 50 Jahre Chorleiter. Er, der viele Lieder für den Chor schrieb, hatte 1958 den damaligen Männerchor übernommen und drei Jahre später einen Frauenchor gegründet. An seinem Zustandekommen war wohl maßgeblich Ehefrau Hilde beteiligt. „Meine Frau hat damals zu mir gesagt, weißt du, wir Frauen würden auch gerne singen“, erklärte Heinz Schade. Auf Anhieb waren es 24, später sogar 35 sangesbegeisterte Frauen.

Seit 1964 gibt es gemischtes Singen

Den Frauen- und den Männerchor führte Schade 1964 zum gemischten Singen zusammen. Natürlich waren auch die Schades im Chor vertreten. Zeitweise waren sie zu fünft. Heinz Schade, seine Frau Hilde, sein Bruder samt Frau und Vater Karl. Letzterer war schon über 70 Jahre alt, als er dem Chor beitrat. Hilde Schade, sie hat als junges Mädchen im Schulchor gesungen, gehört heute neben Jutta Kirchner und Hannelore Hube zu den Chormitgliedern, die seit 55 Jahren dabei sind. Hannelore Hube war 18, als sie eintrat. Das Chorsingen ist neben der Gartengestaltung ihr liebstes Hobby geblieben. „Weil es immer wieder Spaß macht“, sagte sie. Anlässlich des Jubiläums gab der Chor eine kleine Kostprobe seines Könnens aus dem mehr als 200 Lieder umfassenden Repertoire.

Steffen Jäkel ist neuer Chorleiter

Seit diesem Jahr leitet Steffen Jäkel den Chor. Er will die Tradition hochhalten und wünscht sich für die Chorgemeinschaft Nachwuchs. Alle sangesfreudigen Sperenberger sind willkommen. Geprobt wird jeweils mittwochs 20 Uhr in der Gaststätte Alter Krug. Wer mehr über die Geschichte des Chores erfahren will, ist in der Heimatstube richtig. Hier liegen Chronik und zahlreiche Liederbücher aus. Fotos und Urkunden erzählen vom Erfolg. Neben der gestickten Fahne von 1881 und dem Wimpel ist auch das Akkordeon ausgestellt, das Heinz Schade 1953 vom ersten Gesellengeld gekauft hat.

Ausstellung in der Heimatstube läuft noch bis Weihnachten

Gerhard Schlag vom Museum Heimatstube wies darauf hin, dass die Ausstellung, zu der die Vorstandsvorsitzende der Chorgemeinschaft, Ramona Voigt, die Idee hatte und Ingeborg Rindt Regie führte, noch bis Weihnachten zu sehen sein wird. „Die Heimatstube und der Chor, wir sind Teil der Sperenberger Heimat“, betonte Gerhard Schlag.

Von Gudrun Ott

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