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Chortreffen zum Heimatfest

Kummersdorf-Alexanderdorf Chortreffen zum Heimatfest

Kit einem großen Chortreffen hat Kummersdorf-Alexanderdorf am Sonnabend sein Heimatfest gefeiert. Diverse Chöre aus dem Umgebung waren zum sängerischen Wettstreit gekommen.

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Mitglieder des Scheunenchores Großziethen bei ihrem Auftritt auf der Kummersdorfer Festwiese.

Quelle: Gudrun Ott

Kummersdorf-Alexanderdorf. Zum „Treff der Chöre“ hatte der Heimatverein Kummersdorf-Alexanderdorf am Sonnabend auf die Kummersdorfer Festwiese eingeladen. Mit diesem ganz besonderen Heimatfest feierte der Verein sein 20-jähriges Bestehen.

Die Gruppe „Achtimeinklang“ von Initiator Tino Dutschke

Die Gruppe „Achtimeinklang“ von Initiator Tino Dutschke

Quelle: Gudrun Ott

Die Idee zum fröhlichen Sängerwettstreit kam von Tino Dutschke. Der sangesfreudige junge Mann gehört zu den Gründungsmitgliedern von „Achtimeinklang“ und ist Mitglied im Heimatverein. Das Ensemble aus Blankenfelde präsentierte sich unter anderem mit Liedern wie „Only You“, „Ich wollte nie erwachsen sein“ und „Die Kunst des Küssens“. Das begeisterte Publikum ließ die sieben Sänger zu Recht nicht ohne Zugabe von der Bühne. Die Achte im Bunde des Doppelquartetts ist Chorleiterin Anja Nowatzeck. Sie leitet auch den Blankenfelder Seniorenchor und den Scheunenchor Großziethen, der mit dem Titel „Heute ist ein herrlicher Tag“ den Reigen der Chöre eröffnete. „Singende Bauarbeiter des Mehrgenerationenhauses Nuthetal“, ein reiner Männerchor, traten auf mit Volksliedern, aber auch mit Selbstgeschriebenem wie dem „Lied der jungen Grauköpfe.“ Der Verfasser, der Historiker Kurt Baller, betonte: „Wir haben viel Freude am Singen und wenn sich das aufs Publikum überträgt wie heute, dann freuen wir uns doppelt. Das Ziel ist erreicht.“

Aktiver Heimatverein

Dem konnte Daniela Schneider, Vorsitzende des Heimatvereins, nur zustimmen. „Wir sind ein eingespieltes Team, hatten gute Unterstützung von der Gemeinde, haben viele helfende Hände, zu denen nicht zuletzt auch die Kameraden unserer Feuerwehr gehören.“ Und sie verwies auch auf den Ortsvorsteher. „Ulf Heimann ist eine gute Bereicherung für den Heimatverein.“ Heimann ist stolz auf das, was im Doppeldorf geschaffen wurde. Da sind die bei Einheimischen und Wanderern beliebten überdachten Sitzgelegenheiten, da sind die im letzten Jahr am Kloster-Rundweg aufgestellten fünf Gesangstafeln, die, mit Text und Noten versehen, zum Singen animieren.

Begeisterung für Coktails

Das gefällt den Zwillingen Janine und Jessica Mönke und deren Freundin Johanna Klaus. Die drei 14-Jährigen lauschten dem Chorgesang und schwärmten von ihrem Dorf. In Kummersdorf-Alexanderdorf wohnen nette Menschen inmitten wunderbarer Natur, erklärten sie. Aus Fernneuendorf war zum Heimatfest Susanne Hausemann mit Tochter Emma und Sohn Oskar angereist. Die 11-Jährige und ihr zwei Jahre älterer Bruder fanden die alkoholfreien Cocktails am Stand von Ellen Lenkewitz „mega lecker“. Ellen Lenkewitz beteiligte sich mit der von ihr erfundenen Cocktailbar bereits zum 6. Mal am Heimatfest. Die „Goersch’sche Chorgemeinschaft 1842 Baruth/Mark“ setzte mit „Lachend kommt der Sommer“ und „Im schönsten Wiesengrunde“ den glanzvollen Schlusspunkt. Dass die Chorgemeinschaft Lyra 1881 Sperenberg nicht teilnehmen konnte, wurde allgemein bedauert.

Von Gudrun Ott

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