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Cocktails für die Abiball-Kasse

Rangsdorf Cocktails für die Abiball-Kasse

Die Elftklässler des Rangsdorfer Fontane-Gymnasiums haben in diesem Jahr die Organisation des Schulfestes übernommen. Sie setzten das Motto „Hawaii“ und verkauften Cocktails und andere Dinge zu Gunsten der Abiball-Kasse.

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Die Teilnehmer konnten sich mit Henna Tattoos auf die Hand oder auf den Arm malen lassen.

Quelle: Andrea von Fournier

Rangsdorf. Kaum ist das Schuljahr zu Ende und sind die diesjährigen Abiturienten entlassen, steht der künftige Abitur-Jahrgang in den Startlöchern, um das große Ereignis Abi-Ball vorzubereiten. So zumindest im Fontane-Gymnasium Rangsdorf. Am Montag organisierten die jetzigen fünf elften Klassen das „Hawaii“-Sommerfest, um erstes Geld für den großen Abschlussball zu sammeln.

Erstmals übernehmen Schüler die Organisation

Normalerweise ist dieser letzte Montag des Schuljahres einem Fest mit Spaß, Sport und Spiel vorbehalten, angeboten von der Schule. Das längst gegründete „Abi-Komitee“, dem etwa ein Dutzend Schülerinnen und Schüler angehört, entwarf die Idee des „Hawaii“-Sommerfestes. Elisa Keil und Hanna Völker, Vorstände des Komitees, stellten das Konzept im Winter der Lehrerkonferenz vor, die einstimmig dafür war, das Fest an die Elftklässler abzugeben. Und die waren fleißig in der Vorbereitung. Sie suchten Sponsoren, ließen Plakate und Flyer drucken, besorgten Bratwurst, Musik und Getränke, rührten Waffelteig, dachten sich verschiedene Spiele aus, und ein Vater sponserte Eis sowie die notwendige Kühltruhe.
Am Vormittag wurden Schüler der siebten bis neunten Klassen gegen einen winzigen Pauschalbetrag willkommen geheißen. Sie konnten Hawaiiketten basteln oder sich Tattoos aufkleben oder malen lassen. „Dafür haben wir extra Hennafarbe besorgt und kunstinteressierte Mitschüler zeigen, was sie können“, verriet Hanna Völker.

Cocktails und Henna-Tattoos

Alle jungen Besucher bekamen außerdem einen Gutschein für eine Waffel oder einen Cocktail. Den mixte Keanu Pioch, nicht nur mit Schwung, sondern auch kenntnisreich. Der Schüler verdient sich in der Freizeit Geld beim Rangsdorfer Griechen und in einem Berliner Eiscafé, wo er auch mal hinter der Bar steht. Seine drei „Lieblinge“, Piña Colada, Mango Mania und Watermelon Man, und etliche andere Drinks, natürlich alle alkoholfrei, mixte er flott in großen Gläsern. Für einen witzigen Stand hatte Paula-Kristin Friebel die Idee und betreute ihn mit einer Mitschülerin: Beim „Kokosnuss küssen“ muss die Frucht, die auf dem Bauch zwischen zwei Schülern klemmt, ohne Hilfe der Hände bis zu ihren Mündern gebracht werden. Schönste Verrenkungen gaben Zuschauern und Akteuren mächtig Anlass zum Lachen. Gino Lehmann und die DJ-Crew „turnt&able“ sorgten für Musik. „Hoffentlich wird das Ganze ein Erfolg“, meinte Hanna Völker. Für vieles seien die Schüler in Vorleistung gegangen und am Schluss müsse eine Gewinn für den Abi-Ball stehen. Schon seit den Osterferien ist der Schulkiosk „Flotte Schrippe“ von den ehemaligen an die künftigen Abiturienten übergeben worden. Auch hier akquirieren sie Geld für den Ball. „Das ist eine Schülerfirma und wichtiges Versorgungsangebot für unsere Schüler“, erklärt Schulleiter Steffen Szmala.

Von Andrea von Fournier

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