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Teltow-Fläming Container schweben bei der Kita ein
Lokales Teltow-Fläming Container schweben bei der Kita ein
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00:28 05.03.2018
Ein Spezialkran lud die Container für den Erweiterungsbau an der Kita „Sunshine" in Luckenwalde ab. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Schlange standen am Donnerstag die Lastkraftwagen in der Zinnaer Straße und in der Straße Zum Freibad. Dorthin lieferten sie insgesamt 14 Wohncontainer unterschiedlicher Größe, aus denen die angereisten Monteure noch am Donnerstag den provisorischen Erweiterungsbau für die Kita „Sunshine“ zusammenbauten.

Anfangs verzögerten sich die Aufbauarbeiten, weil die Unterbauplatten noch nicht angeliefert worden waren. Sie sind notwendig als Fundamente für die bis zu drei Tonnen schweren Container. So setzte der Spezialkran die ersten Pavillon-Module auf der Freifläche vor dem Kitagebäude ab, sodass die ersten Lkws wieder in entladenem Zustand abfahren konnten.

Das fliegende Kitazimmer. Quelle: Margrit Hahn

Am Nachmittag ging es dann aber Schlag auf Schlag und der eingeschossige Kita-Anbau nahm Formen an. Noch am Sonnabend werde an den Containern gearbeitet. An den beiden Montagetagen ist die Kita aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Mit dieser Maßnahme versucht die Stadt Luckenwalde die herrschende Kitaplatznot zumindest zu lindern. Wie angekündigt, wurden die Container pünktlich zum 1. März geliefert. Für den gesamten Aufbau und die Möblierung, so sagte es Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung, rechne die Verwaltung mit etwa vier Wochen.

Millimeterarbeit beim Absetzen der Container. Quelle: Margrit Hahn

Dann folgten die Inaugenscheinnahme durch mehrere Behörden wie den Brandschutz, das Gesundheitsamt und nicht zuletzt durch das Landesjugendamt. Erst wenn dieses seine Zustimmung erteilt, könnten die Kinder den Erweiterungsbau in Beschlag nehmen.

„Ich weiß nicht, wie lange das dauert“, so die Bürgermeisterin, „aber ohne Betriebserlaubnis wird kein Kind dort hineingeschickt.“ An den Möbeln werde es aber nicht liegen. Diese habe man bereits im vergangenen Jahr bestellt und rechne mit einer zeitnahen Lieferung.

Bauplan des Erweiterungsbaus. Quelle: Hartmut F. Reck

Bleibt die Frage, ob der Träger der Kita „Sunshine“, der DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald, für die zusätzlichen Plätze überhaupt genügend Erzieherinnen hat. „Wir beantragen eine Kapazitätserweiterung von 36 Plätzen“, sagte auf MAZ-Nachfrage Elisa Kaletta, Abteilungsleiterin für Kinder, Jugend und Familie beim DRK, „aufgrund der zu erwartenden Fläche abzüglich der Möbel.“

Einige Lkw mussten eine gewisse Zeit warten bis sie entladen wurden. Quelle: Hartmut F. Reck

Was die Erzieherinnen betreffe, so Kaletta, habe das DRK ja Mitarbeiter vor Ort, also in der Kita „Sunshine“. Viele von ihnen hätten flexible Verträge. Man rede man mit ihnen, ob sie ihre Stundenzahl gegebenenfalls erhöhen wollen. Zudem sei man im Gespräch mit Bewerbern. „Wir freuen uns auch über interessierte Erzieher, die sich bei uns melden“, sagte Kaletta. Eins sei aber klar: Sollte man die notwendige Stundenzahl nicht aufbringen, dürfe und werde man nicht so viele Kinder aufnehmen, wie es rein plätzmäßig möglich wäre.

Von Hartmut F. Reck

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