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Teltow-Fläming Cookies für den Catcher
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06:00 18.02.2016
Baseball-Training für die Wiesenschüler. Quelle: Victoria Barnack
Jüterbog

Baseball spielen und Kekse backen als Berufsvorbereitung? „Ja, das geht“, sagt Hagen Ludwig vom Diakonischen Werk Teltow-Fläming vom aktuellen Projekt „Pro Kommunikation“ an der Jüterboger Wiesenoberschule und fügt hinzu: „Dabei ist das Ziel, die sozialen Kompetenzen der Schüler zu stärken.“

Gemeinsam mit seinem Kollegen Denny Heinrich leitet Ludwig 25 Schüler seit Dienstagmorgen durch die Projektwoche, die vom brandenburgischen Bildungsministerium mit Geld aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird. „Die Projekte entstehen immer in Zusammenarbeit mit den einzelnen Schulen“, erläutert Ludwig. An der Wiesenoberschule hatte man sich für Australien-Tage entschieden. Erst danach baute sich rund um dieses Thema der Rahmenplan auf.

„Angefangen haben wir am Dienstag mit einer Einführung und einem kleinen Musik-Workshop“, berichtet Ludwig. Und wenn es um australische Musik geht, darf das landestypische Didgeridoo nicht fehlen. Das längliche Blasinstrument der Ureinwohner war für alle Neuntklässler, die an dem Projekt teilnehmen, neu. Scheu hatten sie allerdings keine. „Ich habe mich dadurch angehört wie ein Elefant“, sagte Gina Weber, die stolz sein kann, überhaupt einen Ton herausbekommen zu haben.

In der Schulküche wurde australisch gekocht. Quelle: Victoria Barnack

Am Mittwoch ging es für sie und ihre weiblichen Schulkameradinnen in die Küche. Landestypisch Kochen stand auf dem Plan. Dafür hatte Hagen Ludwig drei Rezepte mitgebracht. Gina Weber probierte sich an Anzac-Cookies, einer Art Kekse mit Haferflocken und Kokosraspeln. Direkt daneben wurde Schinken („Bacon“) angebraten, um Sandwiches zu machen. Außerdem gab es in Schokolade getauchte Kokoswürfel, sogenannte Lamingtons.

Mit den Jungs des Jahrgangs wurde Baseball geübt. Dafür hatte Diakonie-Mitarbeiter Denny Heinrich besondere Sport-Utensilien mitgebracht: Helm, Schläger, Bälle und Schutzkleidung für den Catcher. „Die ist ganz schön schwer“, gab Leon Rehberg zu. Die Übungen, mit denen der Fachmann die Schüler an die neue Ballsportart heranführte, fand er gut. „Wenn es das als Arbeitsgemeinschaft oder in einem Verein geben würde, wäre ich sogar dabei“, sagte der Neuntklässler zwischen zwei Übungsspielen.

Heute steht für die Jungs noch einmal Regelkunde auf dem Stundenplan. Die Mädels verlassen die Küche und fahren nach Berlin ins Aquarium. „Dort bekommen sie verschiedene Aufgaben zur Tier- und Pflanzenwelt Australiens, die sie lösen müssen“, erklärt Hagen Ludwig.

Zum Abschluss am Freitag folgt eine offene Präsentationsrunde, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Auch die Eltern und Verwandte können sich dann davon überzeugen, was ihre Kinder nicht nur über Australien, sondern auch über ihre eigenen Vorlieben und Fähigkeiten gelernt haben.

Von Victoria Barnack

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