Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Crossover zum Saison-Auftakt mit Keimzeit

Luckenwalde Crossover zum Saison-Auftakt mit Keimzeit

Die Band Keimzeit und das Deutsche Filmorchester Babelsberg haben im Stadttheater Luckenwalde ihr aktuelles Album „Zusammen“ vorgestellt. Das Haus war mit der ersten Veranstaltung zum Beginn der neuen Spielsaison ausverkauft.

Voriger Artikel
SPD-Wahlkreiskandidatin gewählt
Nächster Artikel
Die Stadterklärer

„Keimzeit“ und Filmorchester im Stadttheater.

Quelle: Katja Schubert

Luckenwalde. Wenn die Band „Keimzeit“ zusammen mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg die Bühne betritt, gibt es für das Publikum kein Halten mehr. Ein ausverkauftes Stadttheater zum Beginn der neuen Theater-Saison bezeugte am Freitagabend in Luckenwalde, dass die Ostrockband angesagt ist. Das Konzert der beiden (musikalisch gleichgestellten) Größen mit ihrem gemeinsam aufgenommenen Album „Zusammen“ ist das einzige dieses Jahres – deutschlandweit.

Umso größer war die Begeisterung für die Titel, die altbekannt und doch ganz neu inszeniert worden sind: „Maggie“, „Leuchte, leuchte, Leuchtturm“ und natürlich „Kling Klang“ gehörten zu dem Repertoire des Musiker-Ensembles, das durch die Zusammenarbeit mit dem Orchester neu interpretiert wurde.

Reise in eine andere Welt

Mit Harfe, Trompete und einer fantasievollen Lichtinszenierung begab das Publikum sich in eine andere Welt, eine Welt der großen und ganz kleinen Dinge des Lebens, die Sänger Norbert Leisegang (56) mit seiner unverwechselbaren Stimme in die Herzen und Ohren der Zuhörerschaft trug. Größtenteils wurden die Stücke von Dirigent Bernd Wefelmeyer (76) arrangiert und ließen kaum ein Genre aus, mit Anregungen aus Jazz, Bossa Nova und Pop-Rock. Wie schrill-bunte Bilder schossen die Töne durch die Luft und hinterließen eine melancholische Tiefe, einen musikalischen Nachdruck.

Zum Hintergrund der Entscheidung dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit meinte der Sänger nur humorvoll: „Naja, dann machen wir’s mal.“

Andreas Kitzing, Sachbearbeiter für kulturelle Angelegenheiten der Stadt Luckenwalde, freute sich über das Zusammenspiel auf der Stadtbühne. „Jetzt beginnt offiziell unsere 86. Spielsaison. Dass wir unser Theaterfest mit diesen Künstlergrößen einleiten konnten, ist toll. ,Zusammen’ ist eine ganz feine Sache“, urteilte er.

„Gänsehaut“, sagte Sven Kaiser, wohl einer der größten Fans der Band. Er war für das Konzert eigens aus Altenburg (Thüringen) angereist. „Keimzeit erfindet sich immer wieder neu und bleibt sich dabei trotzdem treu. Sie sprechen dabei eben auch mal aktuell-politische und sozialkritische Themen an. Man wächst einfach mit der Band“, sagte Kaiser.

Stand-Arts spielen im Keller

Quasi umrahmt wurde das Keimzeit-Konzert von der Berliner Jazzband „Stand-Arts“. Im Theaterkeller spielte das Jazz-Quintett vor und nach dem „Keimzeit“-Auftritt Klassiker von Gershwin, Jobim und Porter. Eigenen Angaben zufolge spielten einige der Bandmitglieder bereits mit Stars wie Nina Hagen, Quincy Jones, Udo Jürgens und Liza Minelli. Martina Reiter, Sängerin von „Stand-Arts“, wird gar als eine der vielversprechendsten Stimmen des jungen europäischen Jazz gehandelt.

Dass die in der Jazz-Szene bekannte und deutschlandweit agierende Band „Stand-Arts“ bereits vor dem Eingang des Theaters zu hören war, sollte der musikalischen Einstimmung dienen. Mit entspannten Stücken wie „Summertime“ und „Girl from Ipanema“ konnten es sich die Gäste an der Bar oder an den Tischen gemütlich machen und sich auf kommende Klänge freuen.

Von Katja Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Würden Sie Wasserfähren im alltäglichen Nahverkehr als Alternative zu Bus und Bahn annehmen?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg