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Teltow-Fläming DJ Westbam sorgt für Technospektakel
Lokales Teltow-Fläming DJ Westbam sorgt für Technospektakel
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00:55 14.03.2018
Techno-DJ Westbam an den Reglern in Luckenwalde. Quelle: Frank Nessler
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Luckenwalde

Das Allerschönste, was Füße tun können, ist tanzen. Diese Zeilen aus einem Stückchen Musik der 80er Jahre waren am Samstagabend in der Luckenwalder Fläminghalle Programm. Für die „Mega-Party mit Westbam“ wurde im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt. Um die 800 Besucher, überwiegend aus Luckenwalde, Jüterbog und Treuenbrietzen, wollten sich das Technospektakel mit dem angesagten Szene-DJ und Musiker aus Berlin nicht entgehen lassen.

Mit wummernden Bässen und treibenden Beats hielt Westbam das Luckenwalder Partyvolk mehr als drei Stunden lang bei Laune. Gegen 23 Uhr übernahm der 53-Jährige in rotes Licht getaucht die Macht an den Mischpultreglern und verwandelte die Fläminghalle in einen Technobunker.

DJs „Tonart“ und „Yoshimoto“ ebenfalls auf „Mega-Party“

Das war ganz nach dem Geschmack des überwiegenden Teils des Publikums. Die Raver zuckten im Takt der Bassschläge, auch wenn die Musikanlage bereits hörbar an ihrer Belastungsgrenze lief und manch ein Ton nur noch krächzend aus den Boxen ins Gehör des Publikums drang. Das störte die Tanzwütigen jedoch nicht. Sie gaben sich ganz der Technomusik hin und feierten mitunter wie in Trance.

Bevor Westbam als Star der Luckenwalder „Mega-Party“ das Set auf der Bühne übernahm, heizten die DJs „Tonart“ und „Yoshimoto“ die Stimmung in der Fläminghalle an. Wer wollte, der hatte am Samstagabend die Möglichkeit, sieben Stunden am Stück zu Technoklängen zu tanzen.

Organisiert von Rekordspieler Heiko Bengs

Organisiert wurde die „Mega-Party“ in Luckenwalde von der Firma „Bengs Projekte“ aus Potsdam. Kopf des Eventveranstalters ist Heiko Bengs, der vor allem den Fußballfans bekannt ist. Der 45-jährige Rekordspieler des SV Babelsberg 03 war bis vor wenigen Monaten Co-Trainer des FSV 63 Luckenwalde. „Ich hätte gerne 1000 Besucher gehabt“, sagte Bengs, „aber diese Zielgruppe und die Musikrichtung sind schwer mit den Betreiberzeiten der Fläminghalle unter einen Hut zu bringen.“ Raverpartys gehen normalerweise um zwei oder drei Uhr erst richtig los. In der Fläminghalle musste am Samstag zwei Stunden nach Mitternacht der Stecker gezogen werden.

„Ich wollte mal versuchen, ob in Luckenwalde solche Veranstaltungen angenommen werden“, erläuterte Bengs. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht konnte er diese Frage gleich nach der Party noch nicht beantworten. Sein erster Eindruck war jedoch positiv. Die Resonanz hätte zwar etwas besser sein können, aber ansonsten sei es eine gelungene Veranstaltung gewesen. „Die Stimmung in der Halle war sehr gut und es ist alles ruhig geblieben. Das ist ja auch wichtig“, sagte Bengs.

Von Frank Neßler

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