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Teltow-Fläming DRK baut Tagespflegestätte für Senioren
Lokales Teltow-Fläming DRK baut Tagespflegestätte für Senioren
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00:25 24.03.2018
Freude über den Baustart: Elisabeth Herzog-von der Heide, Architekt Ludwig Meck, Harald-Albert Swik, Ailine Lehmann, Dietmar Bacher und Dana Kappert (v. l.).  Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Der Baustart für eine neue Senioren-Tagespflegestätte des DRK wurde am Dienstag neben dem Luckenwalder Gewerbehof gefeiert. Auf einem 1200 Quadratmeter großen Grundstück in der Beelitzer Straße 25 entsteht im Erdgeschoss eine Tagespflege für zwölf Plätze. Im Obergeschoss ziehen rund 50 Mitarbeiter der ambulanten DRK-Hauskrankenpflege ein, die derzeit noch im Krankenhaus untergebracht sind, deren Platz aber für andere Zwecke benötigt wird. Der DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald investiert für das Vorhaben 1,5 Millionen Euro.

Die Baustelle an der Beelitzer Straße. Quelle: Elinor Wenke

„Auf eine Hülle am Bauschild haben wir verzichtet“, erklärte der DRK-Kreisvorsitzende Harald-Albert Swik, „beim Enthüllen gibt das immer zu viel Gezerre und wir wollen ja nicht zerren, sondern zeigen.“ Swik hofft auf eine Eröffnung Ende 2018/Anfang 2019.

„Das Projekt hat unsere Geduld schon sehr in Anspruch genommen, wir mussten zehn Monate auf die Baugenehmigung warten“, räumte DRK-Kreispräsident Dietmar Bacher ein. „Wir geraten jetzt ein bisschen unter Termindruck, weil die ambulante Pflege aus dem Krankenhaus ausziehen muss.“ Bacher ist davon überzeugt, dass es „ein sehr schöner Bau für die Gäste und die Mitarbeiter“ wird.

Das Bauschild an der Beelitzer Straße. Quelle: Elinor Wenke

Für Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) stellt die neue Einrichtung eine „Bereicherung der sozialen Infrastruktur in der Stadt“ dar. „Wir haben uns im vergangenen Jahr vornehmlich um die Generation am Lebensanfang gekümmert und um zusätzliche Kitaplätze bemüht“, sagte sie, „dennoch gilt unsere Aufmerksamkeit auch den Menschen in einer Lebensphase, wo sie wieder Hilfe brauchen.“ Herzog-von der Heide lobte, dass das DRK mit seinen Einrichtungen gern „ins Zentrum der Stadt“ zieht, wie erst vor kurzem mit dem stationären Hospiz.

„Einen besseren Standort hätten wir in der Tat nicht kriegen können“, sagte Swik. Der DRK-Kreisverband hat langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der ambulanten, teilstationären und stationären Seniorenhilfe. Wie in den Einrichtungen in Luckau, Saalow und Mahlow können die Tagesgäste einen geregelten Tagesablauf und eine professionelle Betreuung genießen und Kontakte knüpfen.

Entlastung für Angehörige

„Der Bedarf steigt weiter, die Älteren wollen so lange wie möglich zu Hause wohnen“, sagte Ailine Lehmann, Abteilungsleiterin der DRK-Seniorenhilfe und Generationenarbeit. „Wir holen die Gäste von zu Hause ab und bringen sie auch wieder zurück“, so Ailine Lehmann. Mit diesem Angebot würden auch die Angehörigen entlastet und die Familien gestärkt.

Dana Kappert, die künftige Leiterin von ambulanter Hauskrankenpflege und Tagespflege, und ihre Mitarbeiterinnen können den Einzug ins neue Domizil kaum erwarten. „Wir haben zurzeit sehr beengte Räumlichkeiten und freuen uns auf die neuen und besseren Arbeitsbedingungen“, sagte Dana Kappert.

Kritik der CDU-Stadtverordneten

Das DRK hatte das Grundstück von der Stadt erworben, damals gegen den Willen der CDU-Stadtverordneten. Sie hatten kritisiert, dass eine Senioren-Tagesstätte an einer der belebtesten Straßen entsteht und dass das Grundstück seinerzeit nicht zum Verkauf ausgeschrieben wurde.

Von Elinor Wenke

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