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Teltow-Fläming DRK ehrt langjährige Blutspender
Lokales Teltow-Fläming DRK ehrt langjährige Blutspender
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12:53 26.02.2018
Die geehrten Blutspender aus Teltow Fläming mit dem Vorstandsvorsitzenden des Kreisverbandes Harald-Albert Swik (l.) neben ihm Institutsleiter Roland Karl und DRK-Kreispräsident Dietmar Bacher (r.). Quelle: Gudrun Ott
Dahlewitz

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat am Sonnabend seine treuesten Blutspender ins Van der Valk Hotel nach Dahlewitz eingeladen. Dort wurden Blutspender aus dem Nordteil des Kreisverbandsgebietes Teltow-Fläming und aus dem Altkreis Königs Wusterhausen geehrt. Sie wurden für ihre 50. beziehungsweise 75. Blutspende mit attraktiver Blutspendenadel samt Urkunde ausgezeichnet. Und weil kleine Geschenke bekanntlich die Freundschaft erhalten, gab es noch rote Rosen, Gesundheitsprodukte und Schokolade. Den Spendern gratulierten unter anderem der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Harald-Albert Swik, der auch die Veranstaltung moderierte, DRK-Kreispräsident Dietmar Bacher sowie der Ärztliche Leiter des Instituts Berlin/Potsdam, Doktor Roland Karl.

Langjährige Spender aus Teltow-Fläming

Für 50 Blutspenden wurden vom Deutschen Roten Kreuz mit Blutspendenadel und Urkunde geehrt: Hermann Wimmer aus Blankenfelde, Klaus-Dieter Schley aus Blankenfelde, Matthias Cassau aus Dahlewitz, Rita Friedrich aus Rangsdorf, Karl-Heinz Köhn aus Rangsdorf, Gerald Coburger aus Rangsdorf, Ulf Schulz aus Rangsdorf, Christiane Hauser aus Lindenbrück, Bernd Fricke aus Lindenbrück, Michaela Seifert aus Glienick, Bernd Oberländer aus Zossen, Steve Rummler aus Zossen, Mario Schröter aus Zossen, Lars Seifert aus Glienick, Claudia Tögel aus Ludwigsfelde, Bernd Hofmann aus Großbeeren, Karola Benson aus Rehagen, Simone Lichtinger aus Klausdorf und Marlies Heymann aus Radeland.

Für 75 Blutspenden wurden gehrt: Matthias Fratscher aus Blankenfelde, Irina Szimbritzki aus Blankenfelde, Klaus Wäsche aus Blankenfelde, Petra Strzelczyk aus Trebbin, Klaus Trafara aus Ludwigsfelde, Wilfried Scherz aus Ludwigsfelde, Dirk Richter aus Baruth, Jens Ehrlich aus Neuhof, Vera Stys aus Zossen und Harald Uhlig aus Glienick.

Karl wies auf die Bedeutung des Blutspendens hin. „Es gibt noch kein künstliches Blut. Wir brauchen den Menschen, es gibt keine Alternative“, sagte er. Er dankte den langjährigen Spendern und lobte deren Engagement als „etwas ganz Besonderes.“ Dietmar Bacher sprach von der Dringlichkeit der benötigten Blutspenden und dass bei Weitem nicht genügend Spender vorhanden sind. „Blutspenden ist gelebte Humanität“, sagte er.

Jede Spende hilft

Deutschlandweit gibt es 25 Millionen Menschen, die von ihrem gesundheitlichen Status und von ihrem Alter her, Blut spenden könnten, aber nur drei Prozent tun es. Zwischen 800 und 1000 Konserven würden täglich im Einzugsgebiet gebraucht, so Roland Karl. Gespendetes Blut wird in mehrere Bestandteile aufgespalten und jede Spende hilft vier bis fünf Patienten. Petra Strzelczyk, Spenderin aus Trebbin, ist diese Hilfe wichtig. Sie wies aber auch auf den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer beim DRK hin. „Der Imbiss, der uns Spendern angeboten wird, ist außerordentlich schmackhaft und liebevoll zubereitet“, sagte sie. Da sei zum Beispiel Elke Kosmala, ehrenamtliche Vorsitzende des Ortsverbandes Zossen und der Ortsgruppe Trebbin, die sich sehr engagiere. Elke Kosmala hob die Bedeutung der Werbung von Erstspendern hervor. Rund 1000 Menschen habe man im vergangenen Jahr für die Blutspende gewinnen können, aber das reiche nicht, hieß es. Antje Lucka aus Königs Wusterhausen gehörte zu den Spendern, die für die 75. Blutspende ausgezeichnet wurden, Ehemann Arkadi zu denen, die für 50 Blutspenden geehrt wurden. 75 Mal Blut gespendet hat auch Klaus Trafara. „Blut rettet Leben“, ist der Ludwigsfelder überzeugt und er weiß: „Schließlich kann man selber mal in die Situation kommen, dass man Blut braucht.“ Dass das Blutspenden außerdem einen medizinischen Check für den Spender bedeutet, schätzt Matthias Fratscher aus Blankenfelde, der ebenfalls seine 75. Blutspende abgegeben hatte.

Diese erste und zugleich größte von drei Ehrungsveranstaltungen für Blutspender, die mit einem gemeinsamen Mittagessen endete, wurde musikalisch wunderbar umrahmt von Matthias Wacker am Saxofon gemeinsam mit Sängerin Anne Kühl und von Udo Volk am Keyboard.

Von Gudrun Ott

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