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DRK informiert über Karriere-Chancen

Luckenwalde DRK informiert über Karriere-Chancen

Sanitätsdienst, Erzieher, Altenpflege, Sozialarbeiter: Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Karriere-Chancen es beim Deutschen Roten Kreuz gibt, erfuhren die Schüler der 8d aus dem Friedrich-Gymnasium innerhalb ihres Projektes „MAZ-Schulreporter“.

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Erste Hilfe oder Gaudi – Mitarbeit beim Deutschen Roten Kreuz soll vor allem Spaß machen wie hier den Jungs und Mädchen der Klasse 8d im Friedrich-Gymnasium.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Das Deutsche Rote Kreuz ist mehr als Erste Hilfe und Blutspenden. Es ist auf vielen Gebieten tätig und bietet Karriere-Chancen bis zu akademischen Berufen. Dieses Fazit konnte die 8d aus dem Luckenwalder Friedrich-Gymnasium am Dienstag ziehen. Die Schüler haben am Medienprojekt „MAZ-Schulreporter“ teilgenommen und in diesem Zuge auch Mitarbeiter des DRK Fläming-Spreewald in ihren Unterricht eingeladen.

Diese Arbeitsgruppe befasste sich mit dem Thema Kinder, Jugend und Familie

Diese Arbeitsgruppe befasste sich mit dem Thema Kinder, Jugend und Familie.

Quelle: Elinor Wenke

Kita-Praxisberaterin Simone Klawonn und Katrin Tschirner als Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit hatten einen Koffer voll Informationsmaterialien sowie Tipps zur Berufsorientierung mitgebracht. „Überall werden Fachkräfte für den Sozialbereich gesucht, aber wir müssen auch über Ausbildungsmöglichkeiten informieren“, sagte Katrin Tschirner. Mit 900 Mitarbeitern in den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald zählt das DRK in der Region zu den größten Arbeitgebern.

Zunächst teilten sich die Achtklässler in vier Arbeitsgruppen zu den Themen Kinder/Jugend/Familie, Flüchtlingshilfe, Seniorenhilfe und Behindertenhilfe ein. Sie trugen zusammen, was sie selbst über diese Aufgaben und mögliche Berufe wissen. Dann mussten die Erkenntnisse noch der Klasse vorgestellt werden – was schon ein bisschen Überwindung kostete.

Katrin Tschirner (l) und Simone Klawonn (r) vom DRK erklärten das Organigramm an der Tafel

Katrin Tschirner (l.) und Simone Klawonn (r.) vom DRK erklärten das Organigramm an der Tafel.

Quelle: Elinor Wenke

Klara Götze und Maxima Sophie Busch waren die ersten Mutigen zum Thema Flüchtlingshilfe. Rotkreuz-Arbeit gibt es nach ihrer Recherche unter anderem bei der Unterbringung in Heimen und Wohnungen, beim Deutschlernen, der ärztlichen Versorgung und der Integration in Kitas und Schulen.

„Gut informiert“, lobte Simone Klawonn und verwies darauf, dass die Flüchtlingshilfe das jüngste Standbein des DRK ist. Für eine Mitarbeit kommen Berufe wie Sozialarbeiter und Sozialpädagoge in Frage, die aber auch eng mit Ärzten und Psychologen zusammenarbeiten.

Akademische Berufe für Gymnasiasten

Luca Marie Arnold und Allegra Thomas präsentierten ihre Ergebnisse zum Thema Behindertenhilfe. Fördern, helfen, betreuen, pflegen und unterhalten – lautete die Quintessenz. „Das habt ihr wunderbar in Tätigkeiten zusammengefasst“, sagte Katrin Tschirner. „Manche können nicht lesen, schreiben oder sich fortbewegen, aber jeder wird gefördert“, ergänzte sie. Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen, Physiotherapeuten, Logopäden oder Ergotherapeuten können sich in diesen Bereichen einbringen.

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„Als Gymnasiasten steuert ihr möglicherweise die akademischen Berufe an“, sagte Simone Klawonn, „da ist für jeden was dabei.“ Auch Quereinsteiger, die vorher in anderen Branchen unterwegs waren, hätten gute Chancen beim DRK.

Sozialberufe oftmals schlechter bezahlt

Aber die Praxisberaterin machte auch deutlich: „Sozialberufe sind oftmals schlechter bezahlt als zum Beispiel ein Web-Designer in der freien Wirtschaft. Denn der Dienst am Menschen bringt keinen Profit.“ Man erwarte künftig von der Gesellschaft mehr Wertschätzung und erhoffe sich dennoch von den jungen Leuten Leidenschaft für soziale Berufe. „Ob es das Richtige für euch ist, könnt ihr in Praktika, einem freiwilligen sozialen Jahr oder beim Bundesfreiwilligendienst testen“, sagte sie.

Auf die Frage nach den Berufswünschen der 8d gab es durchaus konkrete Vorstellungen: Medizin, Betreuung von Kindern und Jugendlichen, Polizei oder Ausbildung im Krankenhaus mit anschließendem Studium.

Von Elinor Wenke

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