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Teltow-Fläming DRK kauft und saniert Asylheim Luckenwalde
Lokales Teltow-Fläming DRK kauft und saniert Asylheim Luckenwalde
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02:16 19.07.2015
Das Heim-Gebäude geht ins Eigentum des DRK über.Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

 Die Stadt Luckenwalde verkauft ihr Grundstück Anhaltstraße 31 mitsamt dem leerstehenden und stark sanierungsbedürftigen Asylbewerberheim an den DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald. Das beschloss die Stadtverordnetenversammlung im nichtöffentlichen Teil ihrer jüngsten Sitzung.

Damit dürfte ein seit Oktober 2014 bestehendes Problem gelöst werden. Damals musste das Übergangswohnheim für Flüchtlinge aufgrund seines unhaltbaren baulichen Zustands leergezogen und geschlossen werden. Der Arbeitersamariterbund (ASB) als Träger dieser Einrichtung sprang ab, weil er sich nicht in der Lage sah, die Immobilie von der Stadt zu kaufen und mit Hilfe von Kreis und Land zu sanieren. Seitdem waren Stadt und Kreis auf der Suche nach einem neuen Betreiber, der die erwarteten Bedingungen erfüllt.

„Das kriegen wir mit Unterstützung von Stadt und Kreis hin“, zeigt sich der DRK-Kreisvorsitzende Harald-Albert Swik zuversichtlich. Bis Ende 2016 soll die Sanierung beendet und das Übergangswohnheim wieder bezugsfertig sein. Die Kosten für die Sanierung werden zum Teil finanziert aus Fördermitteln, die das Land dem Kreis zur Verfügung stellt, aber auch aus Eigenmitteln des DRK. Diese sollen sich refinanzieren durch einen langfristigen Vertrag über die Betreuung von Flüchtlingen. Swik spricht von einem Zeitraum von mindestens zehn Jahren. „Das Haus in der Anhaltstraße soll wieder   Flüchtlingsheim des Landkreises werden“, sagt Swik, „was es vorher ja auch schon war.“ Dafür sollen laut einer Vereinbarung zwischen der Landrätin und der Bürgermeisterin die als Übergangslösung eingerichteten Flüchtlingsheime in der Forststraße und Am Schieferling später wieder geschlossen werden.

Der Verkaufspreis der Liegenschaft ist nicht bekannt. Er richte sich nach einem Wertgutachten, so Swik. Da der DRK-Chef auch Mitglied der Stadtverordnetenversammlung ist und dort als SPD-Fraktionsvorsitzender fungiert, habe er an der Abstimmung nicht teilgenommen.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) freut sich über den Zuschlag für das DRK, weil es sich bisher stets als verlässlicher Partner erwiesen habe und in der Flüchtlingsbetreuung kein reines Geschäft sehe wie manch ein privater Träger, sondern eine wichtige soziale Aufgabe.

Von Hartmut F. Reck

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