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Teltow-Fläming Dachflächenverpachtung zieht sich dahin
Lokales Teltow-Fläming Dachflächenverpachtung zieht sich dahin
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00:18 07.05.2017
Die Photovoltaikanlage auf dem Neubau der Feuerwehrwache spart der Stadt Luckenwalde schon länger viel Geld. Quelle: FOTO: Reck
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Luckenwalde

Seit 2008 will der Landkreis Teltow-Fläming ein „Solarkreis“ sein. Seit 2011 sollen Dachflächen kreiseigener Gebäude zur Gewinnung von Solarstrom zur Verfügung gestellt werden. 2014 wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geändert und der Kreistag beschloss erneut, Dachflächen freizugeben, wenn es wirtschaftlich ist.

Verhandlungen und Abwägungen kosten Zeit

Der Kreis leitete ein Markterkundungsverfahren ein und legt 2015 eine Vergabeempfehlung vor. 2016 wird das EEG erneut geändert. Danach müssen die Vertragsverhandlungen neu geführt werden. Doch nicht nur die Abstimmung mit den bis zu vier Anbietern pro Dach kosten Zeit, sondern auch die verwaltungsinternen Abwägungen. Der damit betraute Kreisklimaschutzbeauftragte Andras Bleschke muss fünf Ämter koordinieren: die Sachgebiete Zentrale Dienste sowie Gebäude und Liegenschaften im Hauptamt, das Rechtsamt, das Schulverwaltungsamt und der Eigenbetrieb Rettungsdienst haben da mitzureden, weil es entweder um ihre Dächer oder um ihre Bedenken geht.

In drei Jahren ist eigentlich nichts passiert

So kann man Bleschkes Bericht im Ausschuss für Regionalentwicklung und Bauplanung am Dienstag zusammenfassen. „Der Beschluss ist von 2014. Wir haben jetzt 2017, aber noch auf keinem Dach eine PV-Anlage“, stellte Ausschussvorsitzender Winand Jansen (SPD) fest. „Etwas erschüttert“, zeigte sich Jörg Niendort (Bauernverband): „Solange Firmen bereit sind, Flächen zu pachten, bringt das Geld. Aber die Landrätin meinte, dafür brauche sie mehr Mitarbeiter, um das zu verwalten. Jetzt sind die Sachen gegessen!“

Verhandlungen laufen weiter

Umweltamtsleiter Manfred Fechner beteuerte, dass „mit allem Druck“ daran gearbeitet werde. Aber: „Keiner hat gesehen, was für Probleme da auftreten. Ansonsten laufen ja noch die Verhandlungen.“

„Man hätte mit einem Dach anfangen können“, so Jansen, „aber es sollten ja alle auf einmal sein.“ Als besseres Beispiel nannte Detlev von der Heide (SPD) Luckenwalde. Die Stadt habe mit ihren PV-Anlagen tausende Euro an Stromkosten eingespart.

Von Hartmut F. Reck

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