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Dächer brauchen Spenden

Sanierungsalarm in Blankensee Dächer brauchen Spenden

Risse, Löcher, Nässeschäden: Die Reetdächer sowohl des Bauernmuseums als auch der alten Scheune in Blankensee sind völlig marode. Um sie neu einzudecken, sind Fördermittel und Spenden nötig – und es gibt einen Hoffnungsschimmer am Horizont.

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Karsten Bartoll (l.) und Thomas Berger unter dem löchrigen Museumsdach.

Quelle: Margrit Hahn

Blankensee. Die Dächer, das vom Blankenseer Bauernmuseum und das von der Scheune sind löchrig und eine Sanierung seit Jahren fällig (die MAZ berichtete). Wenn alles gut läuft, könnten die Arbeiten noch in diesem Jahr ausgeführt werden. Bei den beiden Reetdächer, handelt es sich um einige der wenigen, die es in Blankensee und in der Region noch gibt.

Die Trebbiner Stadtverordneten haben den Haushaltsplan beschlossen, darin sind die Reparaturen eingeplant. Allerdings können diese nur realisiert werden, wenn Fördermittel fließen. Den Antrag hat die Stadt Trebbin bereits gestellt. Jetzt kommt es darauf an, ob die Mittel bewilligt werden. „Wir hoffen natürlich sehr, dass wir berücksichtigt werden“, sagt Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU).

Die Reetdächer sind stark beschädigt, ein Großteil des Strohs ist lose, die Vögel, die dort über Jahre nisteten, haben einiges mitgenommen. Die Giebel weisen Löcher auf, so dringt Wasser ein. Doch die Bauwerke aus dem 17. Jahrhundert sollen unbedingt erhalten bleiben, sind sich die Blankenseer einig.

Insgesamt sind für beide Dächer 110 000 Euro nötig. 20 Prozent muss die Stadt als Eigenmittel aufbringen. Allerdings sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, die nicht über Fördermittel finanziert werden können, beispielsweise die Wärmedämmung oder der Einbau energiesparender Leuchten. „Wir wollen alles tun, um die Unterhaltungskosten zu senken“, erklärt Berger.

Museumsleiter Karsten Bartoll wirbt seit Monaten für Spenden – mit Erfolg. Bisher sind 6500 Euro in kleinen Einzelbeträgen zusammengekommen. „Das zeigt, wie sehr sich die Dorfbewohner mit ihrem Museum identifizieren“, sagt Bartoll. Er hofft auf weitere Unterstützung.

Am 22. Mai zum Markt der offenen Höfe wird auch das Bauenmuseum mitmischen. Von 14 bis 16 Uhr spielen die Blasmuskanten auf dem Hof, es wird gebacken und gefeiert. Eine weitere Veranstaltung findet am 18. September statt. Dann wird zum Backofenfest auf das Museumsgelände eingeladen.

Von Margrit Hahn

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