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Teltow-Fläming Dächer ohne Fenster nicht mehr zeitgemäß
Lokales Teltow-Fläming Dächer ohne Fenster nicht mehr zeitgemäß
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00:28 10.03.2018
Gabriele Schröder, Ortsvorsteherin in Kloster Zinna. Quelle: Foto: Degener
Kloster Zinna

Bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates Kloster Zinna kam erneut ein altes Thema auf den Tisch: Die Gestaltungssatzung der Stadt Jüterbog für die einstige Weberstadt wurde heftig diskutiert.

Anlass dafür war ein Antrag auf den Einbau von zwei Dachflächenfenstern, den eine Familie aus Kloster Zinna gestellt hatte, um mehr Licht und Luft in ihr Dachgeschoss zu bekommen.

Der Antrag wurde abgelehnt. Laut Satzung sind Dachfenster straßenseitig unzulässig.

Anders als unsere Vorfahren

Für die Einwohner aus Kloster Zinna und Ortsvorsteherin Gabriele Schröder ein „No-Go“. Denn abgesehen davon, dass das Haus der Familie in diesem speziellen Fall kein Einzeldenkmal oder ein typisches Weberhaus ist und der Einbau der Dachfenster das historische Ortsbild nicht gefährden würde, findet die Ortsvorsteherin die Satzung ohnehin nicht mehr zeitgemäß.

„Heute wollen die Bürger viel Tageslicht in ihre Häuser lassen. Sie leben anders als unsere Vorfahren“, so Schröder. Auch mehrere Einwohner stimmten ihr zu. Einige von ihnen würden sich ebenso gern ein Dachfenster einbauen lassen.

Abgeordnete von Änderung überzeugen

Gabriele Schröders Forderung deshalb: Eine Änderung der Satzung. „Der Ausbau von vorhandenen Dachflächen steht für Fortschritt und Erhöhung der Lebensqualität. Die Verwaltung sollte entsprechend auf diese veränderte Lebensweise vorbereitet sein“, erklärte die Ortsvorsteherin.

Ihre ausgearbeiteten Änderungswünsche will sie deshalb dem Bauamt zukommen lassen und sich als Stadtverordnete im nächsten Bauausschuss sowie der kommenden Stadtverordnetenversammlung dafür einsetzen, die Abgeordneten von einer Änderung zu überzeugen.

Denn aus ihrer Sicht sei es wichtig, das Zusammenwachsen von Alt und Neu zu erkennen und dieses auch zu fördern.

Von Isabelle Richter

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