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Teltow-Fläming Dahlewitzer Schüler kämpfen um Musikfestival
Lokales Teltow-Fläming Dahlewitzer Schüler kämpfen um Musikfestival
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05:05 12.04.2016
Huckepack mussten die Schüler Schritt für Schritt eine zehn Meter lange Strecke bewältigen. Quelle: Gudrun Ott
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Dahlewitz

„Wir sind die einzige Oberschule, die beim Online-Quiz gewonnen hat“, freute sich Vivian Grimm. Die 16-jährige Schülerin der Herbert-Tschäpe-Oberschule ist zu Schuljahresbeginn mit der ein Jahr älteren Johanna Buch von Klasse zu Klasse gegangen, um für das von der AOK ausgelobte Event „AOK-Schulmeister“ zu werben. Die erste Runde war ein Online-Quiz. „Mindestens zehn Schüler hätten beim Quiz-Test mitmachen müssen. Wir hatten am Ende 27“, sagte Vivian strahlend.

Grund genug, stolz zu sein, denn die Oberschule ist im Wettbewerb Brandenburgischer Landessieger geworden – und musste damit am Montag zum eigentlichen Wettbewerb antreten. Dafür kam das AOK-Schulmeister-Mobil an die Schule. Sportlehrer Matthias Stiller lobt: „Die Schüler haben absolut selbstständig hier etwas auf die Beine gestellt. Sie haben recherchiert und organisiert und sind dann mit ihrer Idee zu den Lehrern gegangen.“ Er finde es auch gut, dass die Anregung von den Schülern und nicht von den Lehrern ausgegangen sei, meinte Vincent Rolle. „Wir sind eigentlich die Underdogs, aber wir schaffen das“, sagte der 15-Jährige.

Musikfestival mit Mark Forster zu gewinnen

Am Montag maß sich die sportliche Oberschule mit 17 weiteren Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet in einem Fernduell in Sachen Kreativität, Geschicklichkeit, Allgemeinwissen und Teamgeist. Die Schule, die bei diesem Wettkampf die meisten Punkte sammelt, sichert sich nicht nur den Titel „AOK-Schulmeister 2016“, sondern auch ein Musik-Festival an der eigenen Schule. Mit dabei die „Flying Steps“, Mark Forster und „Die Lochis“.

In der Sporthalle trafen sich vormittags 40 Sportbegeisterte. Es bildeten je fünf Schüler acht Teams. Diese hatten insgesamt acht Stationen zu meistern. „Zum anderen Ufer“, hieß eine Station, bei der sich das gesamte Team über eine Strecke von zehn Metern bewegen musste. Dabei durften kleine Fußmatten nicht verlassen werden, die von hinten genommen und nach vorn Meter um Meter weiter verlegt wurden. Für diese Gleichgewichts- und Gruppenübung war es nötig einige Spieler huckepack zu tragen. An einer anderen Station galt es einen Turm aus vielen Hölzchen möglichst hoch aufzubauen. Zwei Meter sei das bislang Höchste gewesen, Lukas Marquardt, Jugendsprecher des Deutschen Handballbundes, zeigte sich beeindruckt.

Schüler sind optimistisch

Der Handballbund unterstützt den Wettbewerb „AOK-Schulmeister“, den der AOK Bundesverband durchführt. Niederlassungsleiterin Katja Lehr und Schulbetreuer der AOK Nordost, Jenek Wähnert, betonten die Bedeutung des Sports. Man könne es lernen, Freude an der Bewegung zu haben. „Wir sind eine sportliche Schule“, erklärte Chantal Wittzack. Die 13-Jährige war mit Lea Neumann und Paula Krüger als Beobachter vor Ort. Auf Stationen wie „Leg los Super Brain“ oder „Prell- und Wurfquiz“ waren schnelles Denken und sportliches Handeln gleichermaßen gefragt.

Die 13-jährige Jessica Hauch, die in ihrer Freizeit Fußball spielt, absolvierte die Stationen mit Spaß und Optimismus. „Wenn man nicht optimistisch ist, kann man nicht gewinnen“, erklärte Vivian Grimm und ist sich sicher: „Wir bekommen das Konzert.“ Einen Vorgeschmack gab es schon am Montag: Da spielte die Band „Golf“ aus Köln an der Schule.

Von Gudrun Ott

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