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Dahme erhöht Feuerwehr-Entschädigungen

Vergütung im Rettungswesen Dahme erhöht Feuerwehr-Entschädigungen

Um das Engagement der Feuerwehrleute stärker zu würdigen, erhöht das Amt Dahme die Aufwandsentschädigungen für Funktionäre deutlich. Die monatliche Vergütung für den neuen Amtswehrführer steigt von 104 auf 250 Euro. Auch das Stellvertreter-Geld verdoppelt sich. Doch damit sind nicht alle Probleme gelöst.

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Atemschutzgeräteträger erhalten künftig 90 Euro.

Quelle: Andreas Staindl

Dahme. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr des Amts Dahme sollen künftig besser entschädigt werden. Der Amtsausschuss hat die Satzung über die Gewährung von Aufwandsentschädigungen und Einsatzvergütungen bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Damit sollen die Arbeit und der zeitliche Aufwand der ehrenamtlichen Tätigkeit gewürdigt werden. Der Amtswehrführer erhält künftig 250 Euro monatlich (bisher 104,17 Euro). Die Aufwandsentschädigung für seinen Stellvertreter wurde etwa verdoppelt und beträgt jetzt 120 Euro. Der Ortswehrführer in Dahme erhält 100 Euro (75 Euro).

Höhere Entschädigungen als Anerkennung

Ortswehrführer von Wehren mit einem Löschfahrzeug werden monatlich mit 75 Euro und Ortswehrführer von Wehren mit Tragkraftspritzenanhänger (TSA) mit 25 Euro entschädigt. Der Amtsjugendwart erhält 50 Euro statt bisher 30 Euro, die Jugendwarte bekommen 25 Euro. Die Leistung der Atemschutzgeräteträger wird mit 90 Euro (50 Euro) honoriert. Auch Gerätewarte erhalten mehr Geld.

Bürgermeister Schröder: „Probleme nicht ausgestanden.“

„Mit der neuen Satzung sind die Probleme unserer Feuerwehren jedoch nicht ausgestanden“, sagte Werner Schröder (parteilos). Ihlows Bürgermeister verwies auf die zahlreichen „Querelen innerhalb der Feuerwehr“, ohne näher ins Detail zu gehen.

Amtsdirektor Frank Pätzig (parteilos) geht davon aus, dass sich die Probleme mit der schon erfolgten Ernennung des neuen Amtswehrführers und der Einstellung des Sachbearbeiters Brandschutz lösen lassen. Zu denken gibt ihm allerdings, dass sich immer mehr kleine Wehren „nicht einsatzfähig“ melden. „Es freut es mich, dass zunehmend mehr Kameraden aus dem Umland in der Freiwilligen Feuerwehr Dahme mitmachen“, so Pätzig weiter, „für die Feuerwehr in den Dörfern wird es allerdings immer schwieriger.“

Neuer Vize-Amtsbrandmeister ab 1. April

Fachbereichsleiterin Christina Denkel informierte über weitere Personalentscheidungen. Steffen Kaiser ist der neue Ortswehrführer in der Stadt Dahme. Er folgt auf Karsten Schmidt, der kürzlich zum Amtsbrandmeister ernannt wurde. Schmidts bisheriger zweiter Stellvertreter in der Ortsfeuerwehr, Nico Richter, wird zum 1. April neuer Vize-Amtsbrandmeister.

Von Andreas Staindl

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