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Teltow-Fläming Stadt erhöht Entgelte für Kulturstätten
Lokales Teltow-Fläming Stadt erhöht Entgelte für Kulturstätten
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17:10 03.07.2018
Die Klosterkirche dient heute als Ort für Ausstellungen und Feierlichkeiten jeder Art. Quelle: Isabelle Richter
Dahme

Die Gebühren für die Nutzung der Dahmer Schlossruine und der Klosterkirche decken seit langem nicht mehr die Aufwendungen. Über die notwendige Anhebung wurde seit Jahren gesprochen. Die zusammen mit Ortsbeirat und Ausschuss für Freiwillige Aufgaben von der Verwaltung entwickelte, neue Entgeltordnung für beide Einrichtungen wurde Ende vergangener Woche von den Stadtverordneten mehrheitlich beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Nutzer müssen sich angemessen beteiligen

„Wir haben es uns nicht einfach gemacht und ich selbst war lange gegen eine Erhöhung“, sagt Stadtverordneter und Ortsbürgermeister Jürgen Reder (SPD). „Aber letztendlich sind wir durch unsere ausgiebigen Diskussionen zu dem Schluss gekommen, dass wir als Stadt nicht immer nur zusetzen können, ohne die Nutzer angemessen zu beteiligen“, sagt Reder.

Die nun zwischen Befürwortern und Ablehnern beschlossene Entgeltordnung ist ein Kompromiss zwischen Maximal- und Minimalforderungen. Sichergestellt werden soll damit, dass zumindest die unmittelbar mit der jeweiligen Veranstaltung zusammenhängenden Kosten für Strom, Wasser und Reinigung durch die neuen Entgelte getragen werden. Die tatsächlichen Kosten, etwa für bauliche und Sicherungsmaßnahmen liegen weit darüber.

Strengere Auflagen kosten Geld

„Gerade die sind ja in den letzten Jahren immens gestiegen“, sagt Reder. „Dass die Schlossruine sich einmal zu einem solchen Veranstaltungszentrum entwickeln würde, hätten viele von uns noch vor einigen Jahren nicht geglaubt. Damit verbunden sind natürlich strenge Auflagen beim Brandschutz und für den Zustand der Sanitäranlagen, die wir mit viel Geld umsetzen mussten.“

Kompromiss ist gut und fair

Den ausgehandelten Kompromiss findet der Ortsbürgermeister fair. „Gut ist, dass es gestaffelte Preise für die Nutzung am Wochenende und unter der Woche gibt. Und ich finde, wenn jemand Tausende Euro für die Ausrichtung seiner Hochzeitsfeier ausgibt, kommt es auf die paar Hundert Euro für die Nutzung des Veranstaltungsortes auch nicht an“, sagt Reder. Dass die Entgelte bei der Ausarbeitung der seit 2013 geltenden Satzung sogar gesenkt wurden, sieht der Ortsbürgermeister aus heutiger Sicht als Fehler.

„Die neuen Entgelte sind fair und aufgrund der Diskussion deutlich sozialverträglicher ausgefallen, als angedacht“, lautet auch das Urteil von Hans-Georg Nerlich, der für Wählergruppe Landleben (WLL) im Stadtparlament sitzt. Die neue Entgeltordnung wird im kommenden Amtsblatt veröffentlicht und kann auf der Webseite des Amtes eingesehen werden.

Von Uwe Klemens

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