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Dame-Spiel im XXL-Format

Werner Averkamp hat an der Lüdersdorfer Bauerntränke ein Freiluft-Schachbrett gebaut Dame-Spiel im XXL-Format

Aus einem Ideenwettbewerb wurde Realität. Werner Averkamp hat in seiner Freizeit und in Handarbeit ein großes Freiluft-Schachbrett für die Lüdersdorfer gebaut.

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Das XXL-Schachbrett ist ein Gemeinschaftswerk von Werner, Alice (M.) und Gaby Averkamp.

Quelle: Elinor Wenke

Lüdersdorf. In Lüdersdorf können Brettspiele ab sofort unter freiem Himmel ausgetragen werden. Werner Averkamp hat in seiner Freizeit an der Bauerntränke des Ortes ein Schachbrett im XXL-Format von vier mal vier Metern gebaut. Das neue Schmuckstück ist durch einen Ideenwettbewerb entstanden, den Ortsvorsteher Dietmar Ertel vor drei Jahren gestartet hatte. Er rief die Einwohner auf, das Areal der alten Bauerntränke neu zu gestalten und zu beleben. Entstanden sind inzwischen ein Entenhäuschen auf dem Teich, ein Insektenhotel und eine Blumenuhr.

Das Schachbrett ist ein Gemeinschaftswerk von Werner Averkamp, seiner Frau Gaby und Tochter Alice. „Wir wollen Möglichkeiten schaffen, dass Alt und Jung sich gleichermaßen hier betätigen können“, sagt Gaby Averkamp, die vor allem nach kostengünstigen Lösungen suchte und alles dokumentierte. Tochter Alice entwarf dann die Zeichnung mit Ideen für das Schachbrett, eine Wippe, eine Baumbank, eine Sitzgruppe und einen Steg zum Teich.

„Viele Lüdersdorfer waren begeistert“, sagt Werner Averkamp, „aber die Ideen können nur Stück für Stück umgesetzt werden, wenn Geld für das Material da ist.“ Dann gab der Ortsvorsteher grünes Licht und rund 900 Euro Materialkosten für das Schachbrett. Die Arbeitsleistung ist pures ehrenamtliches Engagement. Werner Averkamp baute von Mitte Mai bis Mitte Juni fast jeden Tag an der neuen Freizeitattraktion. 64 Gehwegplatten aus Beton in grau und anthrazit wurden rangeschleppt, der Boden 30 Zentimeter per Hand ausgehoben, Kantensteine gesetzt, Schotter und Pflastersplitt aufgetragen und die Platten im Schachbrettmuster eingepasst.

Vorerst kann nur Dame darauf gespielt werden. „Schachfiguren sind zu teuer, aber für die Zukunft angedacht“, sagt Averkamp. Die Dame-Steine entstanden aus einem ganz normalen Baumstamm, gesponsert von Nachbar Jan Zellner. Averkampf schnitt daraus Scheiben von 25 bis 30 Zentimetern Durchmesser, schälte und lackierte sie, bohrte Löcher und befestigte Jalousieband zum Tragen. Entstanden sind 13 schwarze und 13 weiße Figuren. „Jede ist ein Unikat“, versichert Averkamp. Den Schlüssel für den Raum mit den Spielsteine gibt es vorerst bei Dietmar Ertel. Fürs Eröffnungsspiel haben sich Trebbins Bürgermeister Thomas Berger und Uwe Schulze als Hans Clauert angesagt.

Von Elinor Wenke

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